Aktuelles
Norwegische Autorin Mirjam Kristensen erhält den Amalie Skram-Preis / 25.08.10
Die Schriftstellerin Mirjam Kristensen (geb. 1978) wird mit dem norwegischen Amalie Skram-Preis ausgezeichnet. Kristensen stammt aus Lyngdal und lebt heute in Kristiansand. Ihr Debütroman erschien im Jahr 2000 und wurde mit dem norwegischen Debütantenpreis Tarjei Vesaas Debutantpris ausgezeichnet. Für ihr zweites Buch erhielt Kristensen den Sørlandets litteraturpris. Auf Deutsch ist von Kristensen »Ein Nachmittag im Herbst« (2009) in der Übersetzung von Ina Kronenberger im Dörlemann Verlag erschienen.
Der Amalie Skram-Preis wird an Schriftstellerinnen verliehen, die »im Geiste Amalie Skrams schreiben«. Amalie Skram ist eine norwegisch-dänische Schriftstellerin und Frauenrechtlerin, die von 1846 bis 1905 gelebt und in ihren Romanen und Erzählungen gesellschaftskritische und frauenspezifische Themen bearbeit hat. Etliche ihrer Werke rührten an Tabus, wurden als Provokation empfunden und lösten Debatten und Proteste aus. Bisherige Preisträgerinnen sind unter anderem: Linn Ullmann, Margaret Skjelbred, Hanne Ørstavik und Herbjørg Wassmo.
Im Frühjahr 2011 wird im Dörlemann Verlag Kristensens Roman »Ein erfülltes Leben« in der Übersetzung von Ina Kronenberger erscheinen.
»Pepys lesen heißt, ohne Reue Voyeur spielen dürfen« - Heute erscheinen im Haffmans Verlag die Tagebücher von Samuel Pepys erstmals vollständig auf Deutsch / 24.08.10
350 Jahre nach Beginn der Niederschrift im Jahr 1660 wird eines der größten Übersetzungsprojekte der deutschen Verlagslandschaft abgeschlossen. Die Tagebücher von Samuel Pepys können nun erstmals vollständig auf Deutsch gelesen werden: 4416 Seiten in neun Leinen-Bänden im Schmuckschuber umfasst die deutsche Erstausgabe der Aufzeichnungen von Pepys nebst einem »Companion«. Sechs Übersetzer, ein Lektor und ein Hersteller haben fünf Jahre lang an der Ausgabe gearbeitet. »Heute wird die Erstauflage von 4.500 Exemplaren – insgesamt 45.000 Bücher auf 57 Euro-Paletten – ausgeliefert, wir sind ganz schön aufgeregt« sagt Till Tolkemitt vom Haffmans Verlag. Als »Alterswahnsinn« bezeichnet Gerd Haffmans dieses Verlagsprojekt, dessen Idee vor über 30 Jahren geboren wurde.
»Bislang lagen nicht einmal zwanzig Prozent der Tagebücher von Pepys auf Deutsch vor, nicht mehr als eine nette Rosinenpickerei«, erklärt Gerd Haffmans, »jetzt gibt es ihn erstmals komplett, unzensiert und ungekürzt. Bitte, wer mit Bändchen wie ›Tafeln mit Goethe‹, ›Kegeln mit Kant‹ oder ›Nicht-ganz-bei-Trost bei Bohlen‹ sein Genüge findet, dem reicht vielleicht auch ›Peepen mit Pepys‹. Nein, erst der ganze Pepys erzählt den Roman seines Lebens.«
10 Jahre lang, vom 1.1.1660 bis zum 31.5.1669 hat der englische Beamte und Edelmann Samuel Pepys täglich Tagebuch geführt. Auf diese Weise entstand nicht nur ein unvergleichliches Portrait einer der aufregendsten Epochen der englischen Geschichte, sondern auch ein faszinierender Einblick in das ganze Leben eines intelligenten, ehrgeizigen, lebenslustigen und liebenswerten Menschen im barocken London.
Die Gesamtausgabe der Tagebücher ist in Deutschland exklusiv bei Zweitausendeins erhältlich. In Österreich und der Schweiz kann die Edition über den stationären Buchhandel bezogen werden.
Susanne Mayer rät heftig zu Carpenter / 19.08.10
»eine herrliche, zu Lachtränen rührende Geschichte, deren Lektüre heftig zuzuraten ist«, sei das Buch »Ida & Louise« von Louise Carpenter (Dörlemann Verlag), so Susanne Mayer in der ZEIT von heute.
»Der andere Garten« bei Spiegel Online / 18.08.10
Pünktlich zum Erscheinen des Buches »Der andere Garten« von Francis Wyndham (Dörlemann Verlag) schreibt Sibylle Mulot bei Spiegel online begeistert: »Schön übersetzt erscheint ›Der andere Garten‹ jetzt erstmals auf Deutsch, als Gesellschaftsporträt, psychologische Familienstudie und Bekenntnis in einem. (...) Vieles ist witzig, manches bleibt ungesagt, alles stimmt. Das Buch ist übrigens auch herstellerisch ein Juwel, vom Schutzumschlag über den Satzspiegel bis zum knallroten Lesebändchen.«
Gerd Haffmans im Interview / 15.08.10
Im »Sonntagsgespräch« bei »Buchmarkt online« ist heute ein Interview mit Gerd Haffmans über erste vollständige deutsche Ausgabe der Tagebücher von Samuel Pepys, die am 24. August im Haffmans Verlag erscheinen werden, zu lesen.
»Platzová gehört zum Besten« / 9.08.10
»›Aarons Sprung‹ ist eines der besten Bücher, die uns in letzter Zeit aus Tschechien erreicht haben«, schreibt Hans-Peter Riese heute in der »Frankfurter Allgemeinen Zeitung« über das Buch von Magdaléna Platzová (edition Büchergilde).
»Ein lichtes poetisches Denkmal« / 2.08.10
»Der leichte Ton dieser Erinnerungen klingt im Leser lange nach. (...) Den Übersetzer Joachim Kalka kann man für sein Deutsch nur bewundern, auch als Herausgeber dient er mit klugem Vorwort und hilfreich knappem Kommentar dem Text. ... ein lichtes poetisches Denkmal«, schreibt Jens Bisky über »Löwen und Schatten« von Christopher Isherwood (Berenberg Verlag) am 31. Juli in der »Süddeutschen Zeitung«.
STADT LAND BUCH / 27.07.10
Mit mehr als 100 Buchpremieren, Lesungen und Podiumsdiskussionen in Berlin und Brandenburg geht am 21. November ein neues und dennoch wohlbekanntes Veranstaltungsformat an den Start: STADT LAND BUCH. Vom 21. bis zum 28. November 2010 lädt der Börsenverein des Deutschen Buchhandels Landesverband Berlin-Brandenburg unter der Beteiligung von Buchhandlungen, Verlagen und Bibliotheken aus Berlin und Brandenburg zu einem umfangreichen Programm mit Veranstaltungen rund um das Buch ein.
STADT LAND BUCH ist die Nachfolgeveranstaltung zu den Berlin-Brandenburgischen Buchwochen und zum Berliner Bücherfest, die 2010 erstmals im neuen Format zusammengefasst werden.
»Nach 18 erfolgreichen Jahren war es an der Zeit, das Konzept der traditionsreichen Buchwochen behutsam zu überarbeiten und mit dem Berliner Bücherfest zu verbinden«, teilt Verbandsgeschäftsführer Detlef Bluhm mit. »Die Konzentration auf einen achttägigen Veranstaltungszeitraum, die Integration des Bücherfestes und die Hinzunahme neuer Programmelemente legte auch eine Umbenennung nahe.«
Ein Schwerpunkt des Lesemarathons ist das Bücherfest am 1. Adventswochenende (27. und 28. November 2010) in der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz. Ein zweiter Schwerpunkt ist die Verleihung des 1. Deutschen Katzen-Krimi Preises. Der Preis wird am 25. November im Rahmen der 1. Berliner Katzen-Krimi-Nacht im Theater im Palais am Festungsgraben vergeben. Für den Preis können alle Katzen-Kriminalromane und -erzählungen deutschsprachiger Autorinnen und Autoren nominiert werden, die 2009 oder bis zum 31. August 2010 erschienen sind.
STADT LAND BUCH arbeitet jedes Jahr mit einer Stadt im Land Brandenburg zusammen. 2010 ist Frankfurt/Oder Schwerpunkt des Lesemarathons in Brandenburg. Täglich werden dort mehrere Lesungen in verschiedenen Kulturinstitutionen stattfinden, so am 24. November eine Veranstaltung mit Georg Klein, Träger des Preises der Leipziger Buchmesse 2010.
STADT LAND BUCH wird finanziell unterstützt von der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen und der Europäischen Union. Hauptsponsor der Veranstaltungsreihe ist der Aufbau Verlag.
»Wieviel Sprache brauchen wir?« / 22.07.10
»Ein gelehrtes, vielfach spannnendes und gut geschriebenes Lesevergnügen« sei Wolfgang Frühwalds Buch »Wieviel Sprache brauchen wir?« (Berlin University Press), ist im »Rheinischen Merkur« vom 22. Juli zu lesen.
»Ein großer Erzähler Südafrikas« / 20.07.10
»Ein großer Erzähler Südafrikas ist zu entdecken: Herman Charles Bosman hat in seinen Kurzgeschichten die vielsagende Verschwiegenheit und die dramatische, schockartige Wendung zur Meisterschaft entwickelt. (…) Bislang war unsere Kenntnis südafrikanische Erzähler so gut wie ganz auf zwei Nobelpreisträger ausgerichtet. Bosman hat an die neunzig Kurzgeschichten, zahlreiche Gedichte, Essays sowie drei Romane hinterlassen, von denen wir nach diesem vielversprechenden Anfang unbedingt auch deutsche Ausgaben erhoffen dürfen«, schreibt Tobias Döring heute in der FAZ über das Buch »Mafeking Road« von Herman Charles Bosman, das in der edition Büchergilde erschienen ist.
FAZ stellt »Tanz der seligen Geister vor« / 15.07.10
»Das Erstaunliche ist…, wie oft uns diese alten Texte überraschen und ergreifen und – zumal in Zernings subtiler Übersetzung – neu bewegen«, ist heute in einer Rezension des Buches »Tanz der seligen Geister vor« von Alice Munro (Dörlemann Verlag) in der FAZ zu lesen.
Graphic Novel LOGICOMIX erscheint im Atrium Verlag / 9.07.10
Am 30. August 2010 veröffentlicht der Atrium Verlag den internationalen Bestseller »Logicomix« der griechischen Autoren und Mathematiker Apostolos Doxiadis und Christos H. Papadimitriou. Allein in Griechenland wurden bislang 60.000 Exemplare des Buches verkauft. »Logicomix« erscheint in 22 Ländern, gilt als eine der erfolgreichsten Graphic Novels aller Zeiten und wird von der internationalen Presse begeistert gefeiert: »Die beste und ungewöhnlichste Graphic Novel, die mir je untergekommen ist« (Bryan Appleyard, The Sunday Times).
»Logicomix« ist ein Roman in Comicform – über Logik, Mathematik und die leidenschaftliche Suche nach Wahrheit. Der Held und Suchende ist der brillante Mathematiker, Logiker und Philosoph Bertrand Russell. Schon in der Kindheit hatte er eine wahrhaft prometheische Idee: die Errichtung eines logischen Fundaments für die gesamte Mathematik. Auf seiner Jagd nach absoluter Wahrheit trifft Russell auf legendäre Denker wie Gottlob Frege, David Hilbert und Kurt Gödel und findet einen leidenschaftlichen Schüler im großen Ludwig Wittgenstein. Dabei verliert er das Objekt seiner ihn bestimmenden Suche nie aus den Augen. Durch Liebe und Hass, Krieg und Frieden hält Russell an seiner Mission fest, die seine Karriere schließlich ebenso zu zerstören droht wie sein privates Glück – und ihn bis an den Rand des Wahnsinns führt.
west.art extra / 8.07.10
In der WDR-Fernsehsendung »west.art extra: bücher!« wird am 13. Juli um 22.30 Uhr u.a. das Buch »Mani. Reisen auf der südlichen Peleponnes« von Patrick Leigh Fermor (Dörlemann Verlag) vorgestellt.
Jonas Kaufmann / 6.07.10
Seit seinem Sensationsdebüt im Februar 2006 an der Metropolitan Opera in New York gehört Jonas Kaufmann zu den Topstars der Opernwelt. Die internationale Presse kürte ihn zum »neuen König der Tenöre«, Insider feiern ihn als den bedeutendsten deutschen Tenor seit Fritz Wunderlich. Er singt fantastisch, sieht blendend aus, ist klug und dazu noch ein exzellenter Schauspieler. Im Juli 2010 tritt er erstmals bei den Bayreuther Festspielen auf: In Hans Neuenfels‘ Neuinszenierung von Wagners »Lohengrin« wird er den Titelhelden verkörpern. Bei allen Erfolgen ist der waschechte Bayer erfrischend natürlich und bodenständig geblieben.
Der Musikjournalist Thomas Voigt legt nun im Henschel Verlag das Buch »Jonas Kaufmann. ›Meinen die wirklich mich?‹« vor, das in enger Zusammenarbeit mit Jonas Kaufmann entstanden ist. Kaufmann spricht hier erstmals ausführlich über die Licht-, aber auch über die Schattenseiten des Berufes, erzählt in längeren Interviewpassagen von seinem ersten Engagement, von Krise und Neubeginn, von seinem Familienleben und seinen Erfahrungen im Musikbusiness. Persönliche Beiträge von Kollegen, Dirigenten, Agenten und Freunden, darunter Angela Gheorghiu, Alexander Pereira, Franz Welser-Möst, Jürgen Kesting, Gabriele Strehle, Christa Ludwig, Plácido Domingo und Nathalie Dessay runden das Porträt des Ausnahmekünstlers ab.
Jonas Kaufmann wird das Buch im Gespräch mit Thomas Voigt am 26. Juli um 11.00 Uhr in der Markgrafen-Buchhandlung in Bayreuth vorstellen.
corso präsentiert sich online / 1.07.10
Unter www.corso-willkommen.de ist jetzt alles über den neuen Verlag von Rainer Groothuis auch online zu finden: vorgestellt werden die ersten fünf Bücher und die Autoren des ersten Programms, zu finden sind hier Hintergrundinformationen zur Verlagsgründung und verraten wird auch schon, wie einige Seiten der ersten Ausgabe »Rom« des neuen Formats CORSOfolio aussehen werden.
Seit Jahrzehnten macht er Bücher, jetzt verlegt er sie auch: Rainer Groothuis, hat – zusammen mit seinem Partner Christoph Lohfert – einen Verlag gegründet: die »Groothuis, Lohfert Verlagsgesellschaft«.
Groothuis, der sich in den vergangenen Jahren mit der Agentur Groothuis, Lohfert und Consorten einen Namen als Spezialist für Verlagsmarketing und Buchgestaltung gemacht hat, setzt auf inhaltliche Qualität und Ausstattung: »Wir wollen Geschichten über Land und Leute, Leben, Lust und Leidenschaften verlegen und wir wollen schöne Bücher machen, die sich durch die Qualität des Gedruckten und die Lust am Haptischen auszeichnen.«
Das Programm, das unter dem Markennamen CORSO erscheint, widmet sich dem großen Themenkosmos Reisen und Literatur. Die ersten fünf Bücher sind in Arbeit.
Darüber hinaus präsentiert der Verlag mit CORSOfolio ein völlig neues Format:
Ein literarisches Reisemagazin in Buchform – ausgestattet als großformatiges Hardcover, in großzügiger Magazingestaltung, hochwertig gedruckt. Hier sind Literatur und erzählender Journalismus zu entdecken. Jede Ausgabe von CORSOfolio widmet sich einer Stadt oder Region und wird durch eine/n Gastgeber/in von Rang eröffnet.
Den Auftakt zu CORSOfolio bildet die Ausgabe Rom mit Beiträgen von Feridun Zaimoglu, Johannes Saltzwedel, Ursula Keller, Pier Paolo Pasolini, Navid Kermani u.a. Gastgeber für diesen ersten Band ist Martin Mosebach.
Alice Munros »Tanz der seligen Geister« im SPIEGEL / 28.06.10
»In diesem frühen Werk, das nun erstmals auf Deutsch erschienen ist, begegnet man der großen Einsamen als junger Autorin: schon ganz eigen, entschieden im Ton, absolut unsentimental und begabt mit der Kunst, durch das letzte Wort eine ganze Geschichte blitzartig in einem anderen Licht erscheinen zu lassen.«
Die Romane von Louise de Vilmorin in der NZZ / 23.06.10
Eine begeisterte Doppelbesprechung von Louise de Vilmorins Romanen »Julietta« und »Liebesgeschichte«, beide erschienen im Dörlemann Verlag. Thomas Laux schreibt:
»Was vordergründig nach einem munteren, harmlos-trivialen Roman aussieht, entpuppt sich in Wahrheit als listenreiches, ironisches Spiel mit Versatzstücken, wobei aristokratisches Distinktions- und bürgerliches Anspruchsdenken wunderbar karikiert sind. Oberdrein steckt Louise de Vilmorins Roman, obschon von 1951, voller zeitloser Beobachtungen zu geschlechtsspezifischen Eigenarten; ebenso hintergründig wie witzig werden die Parameter des Begehrens und Versagens ausgelotet.«
Über 2000 Personen subskibieren bislang die Erstausgabe der Tagebücher von Samuel Pepys / 23.06.10
Erfolgsmeldung für die Verlage Haffmans & Tolkemitt: Die ungekürzte und unzensierte erste Gesamtübersetzung der Tagebücher von Samuel Pepys wurde bislang von über 2000 Personen subskribiert. »Wir freuen uns sehr über die bisherige Resonanz und über die zahlreichen mutigen Unterstützer dieses Projektes, das eines der größten Übersetzungsprojekte der Deutschen Verlagslandschaft ist«, so Till Tolkemitt, Verleger der Verlage Haffmans & Tolkemitt, »alle bisherigen Subskribenten werden wir zum Dank namentlich in den Companion aufnehmen«.
Die Erstausgabe der Tagebücher von Samuel Pepys wird am 24. August 2010 in neun Leinenbänden nebst Companion im Haffmans Verlag erscheinen. 350 Jahre nach Beginn ihrer Niederschrift und nach vierjähriger Übersetzungs- und Lektoratsarbeit kann mit dieser Edition endlich der ganze Pepys genossen werden.
Samuel Pepys, Sohn eines Londoner Schneiders, führte von 1660 bis 1669 Tagebuch. Tag für Tag schildert Pepys fast ein Jahrzehnt lang als Augenzeuge und aus erster Hand die Ereignisse einer der aufregendsten Epochen der englischen Geschichte, berichtet aus seinem beruflichen Alltag im britischen Flottenamt und erzählt aus seinem privaten Leben, seiner Leidenschaft für Musik und Theater, gutes Essen und schöne Bücher und nicht zuletzt der für Frauen. Pepys ist Chronist des Ausbruchs der Pest 1665 in London, des großen Brandes in London im Jahr darauf und des zweiten englisch-holländischen Seekrieges. Als Mitarbeiter des britischen Flottenamtes beobachtet er die Rückkehr zur Monarchie nach zwölf Jahren Cromwell-Republik aus nächster Nähe.
Nicole Kidman wird die Kriegsreporterin und Autorin Martha Gellhorn spielen / 23.06.10
Nicole Kidman wird die englische Kriegsreporterin und Autorin Martha Gellhorn spielen. James Gandolfini (u.a. »The Sopranos«) wird für den Fernsehsender HBO ein Biopic über Ernest Hemingway und seine dritte Ehefrau Martha Gellhorn drehen. Partner Kidmans wird der Hollywoodstar Clive Owen. Die Dreharbeiten zu »Hemingway & Gellhorn« sollen im nächsten Jahr in Kalifornien beginnen, der Film wird Ende 2011, Anfang 2012 ausgestrahlt werden.
Martha Gellhorn und Ernest Hemingsway lernten sich Weihnachten 1936 in einer Bar in Key West kennen. Der 37jährige galt zu diesem Zeitpunkt als einer der besten Schriftsteller seiner Zeit. Martha Gellhorn, die für Magazine wie »Collier’s” arbeitete, geht mit ihm in den Spanischen Bürgerkrieg und wird eine der bedeutendsten Kriegsreporterinnnen des 20. Jahrhunderts. Am 12. November 1940 heirateten Gellhorn und Hemingway, Robert Capa fotografierte die Hochzeit für eine Reportage in »Life«. Die Ehe der beiden hielt nur wenige Jahre und wurde 1945 geschieden.
Ein genaues Bild der Jahre mit dem großen Autor zeichnen die Briefe Martha Gellhorns. Eine Auswahl ihrer Korrespondenz ist unter dem Titel »Ausgewählte Briefe« 2009 im Dörlemann Verlag erschienen. Darunter auch zahlreiche Briefe an Ernest Hemingway. Gellhorn Briefe an Freunde, die Familie, Auftraggeber und Bekannte, eine »monumentale Korrespondenz« (Sigrid Löffler), machen sie zu einer der bedeutendsten Briefschreiberinnnen des 20. Jahrhunderts.
Neben ihren Reportagen und neben ihrer umfangreichen Korrespondenz schrieb Gellhorn fünf Romane, vierzehn Novellen und zwei Bände mit Kurzgeschichten aus ihrer Feder. Ihr Werk erscheint seit 2007 im Dörlemann Verlag.
Platz 2 der SWR-Bestenliste im Juli / 21.06.10
Maike Albaths vielgepriesenes Buch über Turin und den Einaudi Verlag, »Der Geist von Turin« (Berenberg Verlag) hat es im Juli-August auf Platz 2 der SWR-Bestenliste geschafft.