Aktuelles
Helle Helle erhält Preis des Dänischen Buchhandels / 25.01.12
Für ihren aktuellen Roman »Dette burde skrives i nutid« (In der Gegenwart zu schreiben) erhält Helle Helle den Goldenen Lorbeer, den Preis des Dänischen Buchhandels. Die Jury übergab gestern den Preis an die Autorin, die bereits seit einigen Jahren als Favoritin für den Goldenen Lorbeer gehandelt wurde.
Im März 2012 erscheint Helle Helles zweiter Roman »Die Vorstellung von einem unkomplizierten Leben mit einem Mann« in deutscher Übersetzung von Flora Fink bei Dörlemann.
Rotbuch-Autorin Jutta Ditfurth morgen zu Gast bei Anne Will / 24.01.12
Jutta Ditfurth ist am Mittwoch, den 25.01.2012 ab 22:45 Uhr zu Gast bei Anne Will (Das Erste). Zuletzt erschienen bei Rotbuch »Krieg, Atom, Armut. Was sie reden, was sie tun: Die Grünen« (2011) und »Durch unsichtbare Mauern. Wie wird so eine links?« (2011).
ITB BuchAward 2012 für den Verlag corso / 24.01.12
Die ITB Berlin hat die ITB BuchAwards 2012 vergeben. Die Auszeichnung in der Kategorie »Das literarische Reisebuch« geht in diesem Jahr an den Hamburger Verlag corso für die in Kooperation mit der Wochenzeitung DIE ZEIT edierten Titel »Sehnsuchtsorte« und »Die Reise meines Lebens«.
Die von Dorothée Stöbener und Michael Allmaier bzw. Stefanie Flamm herausgegebenen Bücher mit »funkelnden Schriftstellerbeiträgen« überzeugten die achtköpfige Jury vor allem durch die Beschreibung von »Reiseziele[n] als kultureller Hochgenuss in schönster literarischer Sprache«. Der von Rainer Groothuis und Christop Lohfert in Hamburg gegründete Verlag corso wird damit zum zweiten Mal in Folge mit dem ITB BuchAward ausgezeichnet.
Prämiert wurde in der Kategorie »Das literarische Reisebuch« zudem die literarische Reisereportage »Hundert Tage Amerika«, erschienen im mareverlag. Insgesamt wurden die ITB BuchAwards in 17 verschiedenen Kategorien vergeben. Die Preisverleihung findet am 9. März 2012 in der Ägypten-Halle der ITB Berlin statt.
»... so raffiniert wie spannungsreich erzählt.« / 24.01.12
Beate Tröger urteilt in der heutigen Frankfurter Allgemeinen Zeitung begeistert über Mirjam Kristensens Roman »Ein reiches Leben« (Dörlemann Verlag): »Kristensen gelingt es, die Konflikte und … Leid über alltägliche Geschehnisse zu transportieren und immer mehr zuzuspitzen. Unaufgeregte, souverän eingesetzte erzählerische Mittel verstärken die Wirkung des Romans … Ina Kronenberger hat Kristensens klare, lakonische Sprache einfühlsam übertragen.«
Georg von Wallwitz zu Gast im Roten Salon / 20.01.12
Am Donnerstag, den 26. Januar 2012 liest der Fondsmanager Georg von Wallwitz im Roten Salon der Volksbühne (Rosa-Luxemburg-Platz 1, 10178 Berlin) aus seiner fröhlichen Einführung in die Finanzmärkte »Odysseus und die Wiesel« (Berenberg Verlag), der Verleger Heinrich von Berenberg moderiert die Lesung.
Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr, der Eintritt beträgt 8,- Euro.
Akos Domas Roman mit dem Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis 2012 ausgezeichnet / 18.01.12
Akos Domas Roman »Die allgemeine Tauglichkeit« wurde mit dem Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis 2012 ausgezeichnet. Die Robert-Bosch-Stiftung zeichnet mit dem Preis Autoren aus, deren Muttersprache nicht Deutsch ist und die einen wichtigen Beitrag zur deutschen Literaturlandschaft leisten. Der aus Ungarn stammende Autor kam im Alter von 14 Jahren nach Deutschland und lebt mit seiner Familie in Eichstätt.
»Das russische Landleben in erbarmungsloser Härte« / 16.01.12
Karla Hielscher besprach heute im Deutschlandfunk begeistert Iwan Bunins Band »Das Dorf. Suchodol« (Dörlemann Verlag): »Bunin zerstört mit dieser berührenden Erzählung jede idyllische Sicht auf das patriarchalische Russland und zeigt doch … eine bewunderungswürdige Verkörperung der Würde und Hingabefähigkeit, der Duldsamkeit und Stärke des widersprüchlichen russischen Nationalcharakters. Wer einmal angefangen hat, Bunin zu lesen, der wird süchtig und wartet mit Ungeduld auf den nächsten Band.«
»Ein Kaleidoskop, das Augen öffnet« / 16.01.12
Birgit Koß heute im Deutschlandradio Kultur über Indra Sinhas Roman »Menschentier«, den siebten Band der von Ilija Trojanow herausgegebenen Reihe »Weltlese« (Edition Büchergilde): »... voller Witz, Ironie, Zynismus.«
Buchpremiere von August Strindbergs »Notizen eines Zweiflers« in den Nordischen Botschaften / 13.01.12
Als Auftaktveranstaltung zum Strindberg-Jahr findet am Dienstag, den 17. Januar 2012 im Felleshus in den Nordischen Botschaften (Rauchstraße 1, 10787 Berlin) die Buchpremiere von August Strindbergs »Notizen eines Zweiflers« (Berenberg Verlag) statt.
Jens Harzer, der 2011 zum zweiten Mal zum Schauspieler des Jahres gewählt wurde, und die schwedische Kulturrätin und Schauspielerin Marika Lagercrantz lesen aus dem Band, der »Buch des Monats« in den Nordischen Botschaften ist. Der Verleger Heinrich von Berenberg moderiert das Gespräch mit der Übersetzerin Renate Bleibtreu. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr und findet in Kooperation mit der Schwedischen Botschaft statt. Der Eintritt ist kostenlos.
Iwan Bunins »Das Dorf. Suchodol« in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung / 13.01.12
Sabine Berking bespricht in der heutigen Frankfurter Allgemeinen Zeitung begeistert Iwan Bunins Band »Das Dorf. Suchodol« (Dörlemann Verlag): »Im Schatten von Tolstoi und Dostojewski ist er lange übersehen worden: Nun laden zwei großartige Prosatexte in deutscher Neuübersetzung dazu ein, den russischen Nobelpreisträger Iwan Bunin wiederzuentdecken. (...) Schnörkellos, ohne Pathos, provozierend.«
»Scharf, aber nicht verbissen« / 11.01.12
In der heutigen Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung findet Fabian Granzeuer eine Antwort auf die Frage, warum man Eliot Weinbergers Band »Orangen! Erdnüsse!« (Berenberg Verlag) so gerne liest: »Vielleicht deshalb, weil seine Essays der schönste Beweis dafür sind, dass Durchdachtes und konzis Formuliertes Ausdruck individueller Souveränität ist.«
THEO - Schreibwettbewerb: Noch eine Woche bis zum Einsendeschluss / 9.01.12
Bis Sonntag, den 15. Januar 2012, können Kinder und Jugendliche im Alter von neun bis 19 Jahren Texte für den »THEO – Berlin-Brandenburgischer Preis für Junge Literatur« einreichen. Es können sowohl Kurzgeschichten als auch Gedichte eingesandt werden, das Thema des diesjährigen Wettbewerbs lautet »Maschinen«.
Der Schreibwettbewerb, der vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels Landesverband Berlin-Brandenburg e.V. und dem Verein Schreibende Schüler e.V. ausgerichtet wird, findet in diesem Jahr zum fünften Mal statt und richtet sich an Interessierte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
»Kleine Biester« auf Platz 4 der KrimiZEIT-Bestenliste Januar / 5.01.12
Rob Alefs Kriminalroman »Kleine Biester«, der im Rotbuch Verlag vorliegt, ist in diesem Monat auf Platz 4 der KrimiZEIT-Bestenliste eingestiegen.
»Biografie eines Lese-Liebeslebens« / 2.01.12
Maren Keller heute auf SPIEGEL ONLINE über das neue »Tolle Heft« »Charakter ist nur Eigensinn« von Armin Abmeier: »Schöner kann Literatur nicht sein. (...) ›Charakter ist nur Eigensinn‹ ... ist nicht nur ein Jubiläumsheft, sondern die Biografie eines Lese-Liebeslebens.«
»Literaturklassiker - Hellwach, am Rande des Fests« / 22.12.11
Hans-Jost Weyandt auf SPIEGEL ONLINE über Elizabeth Taylors Roman »Blick auf den Hafen« (Dörlemann Verlag): »... eine Erzählerin von großer Sensibilität … so tröstlich und zugleich fatal austauschbar, wie es der Buchtitel suggeriert, ist dieses Buch, dessen psychologisch dichte Stimmungsbilder an Georges Simenon erinnern …«
Bilder eines halben Jahrhunderts: Tadeusz Rolke & Chris Niedenthal sind am 19.12. zu Gast in Berlin / 16.12.11
Am Montag, den 19. Dezember 2011 sind die Warschauer Fotografen Tadeusz Rolke und Chris Niedenthal zu Gast in der deutsch-polnischen Buchhandlung buch|bund (Sanderstraße 8, 12047 Berlin). Die beiden polnischen Künstler, von denen bereits mehrere Bände im Berliner Verlag edition.fotoTAPETA vorliegen, zeigen zum Teil noch unveröffentlichte Bilder und diskutieren über die Fotografie. Rolke, Jahrgang 1929, und Niedenthal, Jahrgang 1950, gehören zu den Meistern ihres Faches und haben auf ihre Art die zweite Hälfte des vergangenen Jahrhunderts mit ihren Bildern begleitet.
Das Gespräch findet auf Englisch und Deutsch statt. Die Veranstaltung beginnt um 19.00 Uhr, der Eintritt beträgt 3,- Euro.
Georg von Wallwitz in den »Literaturen« / 16.12.11
»(Es) hat wohl selten ein Buch die Finanzmärkte so kurzweilig und charmant erklärt wie dieses«, urteilt Nils Markwardt in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift »Literaturen« über »Odysseus und die Wiesel« (Berenberg Verlag) von Georg von Wallwitz.
Sebastian Lörscher liest in Berlin aus »Ziegenmilch & Zeichenstift« / 15.12.11
Am Samstag, dem 17. Dezember, präsentiert der Texter und Illustrator Sebastian Lörscher um 19.30 Uhr in der Kultur-Kiez-Kneipe Laika (Emser Straße 131, 12051 Berlin) sein neues Buch »Zigenmilch und Zeichenstift«, das im Mannheimer Kunstanst!fter Verlag erschien.
Das liebevoll illustrierte Buch umfasst rund 50 Kurzgeschichten von Sebastian Lörscher und seinem Großvater Ernst Körber, die jeweils von den ersten 25 Jahre ihres Lebens erzählen. In kurzen Episoden führen sie durch alte und neue Zeiten – thematisch passend nebeneinander gestellt. Nichts weniger als »vergleichende Lebenswissenschaft« und eine einmalige Gegenüberstellung des Lebens zweier Generationen, mit poetischem Reiz und schlicht illustriert von Enkel und Großvater.
»Blicke auf Indien im Umbruch« / 14.12.11
Claudia Kramatschek heute in der NZZ über Pankaj Mishras »Lockruf des Westens« (Berenberg Verlag): »Mishra erzählt dabei kenntnisreich und pointiert, wenn er seine Beobachtungen anhand von skurrilen Individuen belegt, deren Erfahrungen aus erster Hand den Kampf ums Überleben in einer beständig sich wandelnden Welt illustrieren.«
»Nella Larsens Klassiker über die Upper Class« / 9.12.11
Martin R. Dean bespricht in der ZEIT Nella Larsens »Seitenwechsel« (Dörlemann Verlag): »Dieses dichte Kammerspiel ist weit mehr als nur ein Klassiker der schwarzafrikanischen Literatur. Durch seine leise und präzise Anlage bildet der Roman einen Echoraum, in dem die Pamphlete von Frantz Fanon wie die Werke von Ralph Ellison und Toni Morrison mitgelesen werden können. Die bis in die feinsten Verästelungen und Vibrationen hineinführende Psychologie eines Ichverlusts trägt den Roman über die historische Lesart hinaus und macht ihn verstörend gegenwärtig.«