Kirchner Kommunikation: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Buchverlage, Literatur- und Kulturinstitutionen.

Interview

Maria Hummitzsch zu Gast bei MDR Figaro

— 29.04.2016

Maria Hummitzsch sprach mit Katrin Schumacher, MDR Figaro, über ihre Übersetzung von David Garnetts »Dame zu Fuchs«. Der Klassiker des Bloomsbury-Autors ist im Dörlemann Verlag erschienen.

Neue Bücher

Herbstnovitäten des Susanna Rieder Verlags

— 27.04.2016

Passend zum Ehrengastauftritt »Flandern & die Niederlande« auf der Frankfurter Buchmesse 2016 erwarten Sie im Susanna Rieder Verlag im August zwei Kinderbuchnovitäten aus dem Gastland, ins Deutsche übertragen vom vielfach ausgezeichneten Übersetzer Rolf Erdorf:

Ted van Lieshout (Text) & Brigitte Püls (Illustration): Wo bleibt das Meer?
Ted van Lieshout gehört zu den bekanntesten und eigenwilligsten Kinder- und Jugendbuchautoren der Niederlande. »Wo bleibt das Meer?« versammelt Gedichte van Lieshouts aus den letzten 30 Jahren, die sich mit Adoleszenz und den Fragen des Erwachsenwerdens auseinandersetzen. Brigitte Püls hat die Gedichte einfühlsam illustriert. Altersempfehlung: + 12 Jahre.

Bette Westera (Text) & Sylvia Weve (Illustration): Überall & Nirgends
Der Tod ist das zentrale Thema dieses außergewöhnlichen Gedichtbands: In vielfältigen Formen, mit sanftem Humor und ausdrucksstarken Bildern nähert sich das erfolgreiche Autoren-Illustratoren-Duo Bette Westera & Sylvia Weve der Thematik an und holt den Tod mitten ins Leben – ohne dabei deprimierend oder makaber zu sein. Der Band wurde u. a. mit dem Goldenen Griffel 2015 und dem Woutertje Pieterse Preis 2015 als bestes niederländisches Kinder- oder Jugendbuch ausgezeichnet. Altersempfehlung: + 8 Jahre.

Die vollständige Vorschau finden Sie hier.

Interview

Ruben Pfizenmaier im Gespräch mit Wolfram Wessels, SWR2

— 26.04.2016

Über die Neuerscheinung »Auf dem Markt der Experten. Zwischen Überforderung und Vielfalt« (Edition Büchergilde) sprach Ruben Pfizenmaier, einer der Herausgeber des Bandes, mit SWR2.

Zwölf Studierende vom Masterstudiengang Angewandte Literaturwissenschaft der Freien Universität Berlin hatten sich zwei Semester lang mit »dem Experten« auseinandergesetzt. Sie haben prominente Autoren wie Ulrike Draesner und Harald Martenstein, den Soziologen Rainer Grundmann, die Literaturagentin Elisabeth Ruge, den Fernsehmoderator Ralph Caspers oder die Journalistin Sieglinde Geisel um Beiträge und Interviews gebeten. »Auf dem Markt der Experten. Zwischen Überforderung und Vielfalt« nähert sich dem Phänomen des Experten aus unterschiedlichen Perspektiven. Es ist ein Plädoyer für Eigenverantwortung und Autonomie und ein Appell, die „Expertokratie“ kritisch zu hinterfragen.

Pressemitteilung

Auswahlverfahren für Uwe-Johnson-Preis 2016 läuft auf Hochtouren: Jury prüft mehr als 60 Texte

— 26.04.2016

»Um den diesjährigen Uwe-Johnson-Preis konkurrieren Texte von ausgesprochen hoher Qualität – uns liegen erzählerisch herausragende Romane vor, die ganz offensichtliche Bezugspunkte zu Uwe Johnsons Poetik herstellen«, so Jurysprecher Carsten Gansel, Professor für Neuere deutsche Literatur und Germanistische Literatur- und Mediendidaktik an der Universität Gießen. Die Jury ist derzeit dabei, aus mehr als 60 Texten und Manuskripten den diesjährigen Preisträger auszuwählen. Am 20. Juli wird das Auswahlverfahren beendet: An diesem Tag wird bekannt gegeben, wer den mit 15.000 Euro dotierten Uwe-Johnson-Preis 2016 erhält. Die feierliche Preisverleihung findet im Rahmen der Uwe-Johnson-Tage am 23. September 2016 in Neubrandenburg statt.

Bis zum 31. März 2016 konnten Autorinnen und Autoren oder deren Verlage unveröffentlichte sowie seit April 2014 veröffentlichte Arbeiten aus den Bereichen Prosa und Essayistik einreichen. Mit dem Uwe-Johnson-Preis werden deutschsprachige Autorinnen und Autoren gefördert, in deren Schaffen sich Bezugspunkte zu Johnsons Poetik finden und die heute mit ihren Texten ebenso unbestechlich und jenseits der »einfachen Wahrheiten« deutsche Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft reflektieren.

Neben Carsten Gansel sind in diesem Jahr Michael Hametner, ehemals leitender Literaturredakteur und Moderator bei MDR FIGARO, René Strien, ehemaliger Geschäftsführer des Aufbau Verlages, Sabine Vogel, Literaturredakteurin der Berliner Zeitung, sowie Raimund Fellinger, Cheflektor des Suhrkamp Verlages und des Insel Verlages, Mitglieder der Jury.

Der Uwe-Johnson-Preis wurde 1994 erstmals verliehen. Zu den Preisträgern der letzten Jahre zählen u. a. Uwe Tellkamp (2008), Christa Wolf (2010), Christoph Hein (2012) sowie Lutz Seiler (2014). Der Uwe-Johnson-Preis wird von der Mecklenburgischen Literaturgesellschaft e.V. gemeinsam mit dem Nordkurier und der Kanzlei Gentz und Partner im jährlichen Wechsel mit dem Uwe-Johnson-Förderpreis vergeben. Der mit 3.000 Euro dotierte Uwe-Johnson-Förderpreis würdigt herausragende Debütromane.

Weitere Informationen finden Sie unter www.uwe-johnson-preis.de.

Ankündigung

Herbstvorschau Dörlemann Verlag

— 26.04.2016

Im Herbstprogramm des Dörlemann Verlages erscheinen u. a.:

  • Fjodor Dostojewski »Aufzeichnungen aus dem Abseits», Neuübersetzung von Felix Philipp Ingold
  • Iwan Bunin »Frühling. Erzählungen 1913«, aus dem Russischen von Dorothea Trottenberg
  • Louise de Vilmorin »Der Brief im Taxi«, aus dem Französischen von Patricia Klobusiczky
  • Helle Helle »Wenn du magst«
  • Adrian Stokar »Einstürzende Gewissheiten«.

Mehr hier: http://www.doerlemann.com/pdf/Vorschau-16-2.pdf

Rezension

Janika Gelinek bespricht »Nach Saloniki und Serbien« in NZZ am Sonntag

— 25.04.2016

»Diese schön formulierende,  leidenschaftliche und kluge Reporterstimme« - Janika Gelinek stellt in der Beilage »Bücher am Sonntag« der  NZZ am Sonntag »Nach Saloniki und Serbien. Eine Reise in den Ersten Weltkrieg« des spanischen Journalisten Gaziel vor. Die deutschsprachige Erstausgabe des Reiseberichts ist im Berenberg Verlag erschienen; aus dem Spanischen übersetzt von Matthias Strobel.

Rezension

FAZ über María Sonia Cristoffs neuen Roman

— 25.04.2016

Irene Bazinger bespricht den neuen Roman der argentinischen Autorin María Sonia Cristoff in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und lobt die »souveräne wie heißkalt schnörkellose Prosa« der Autorin sowie die »elegante« Übersetzung Peter Kultzens. Erschienen ist »Lasst mich da raus«, wie auch Cristoffs Bücher »Patagonische Gespenster«, »Unter Einfluss« und »Unbehaust«, im Berenberg Verlag.

Pressemitteilung

Preisträgerinnen und Preisträger des THEO 2016 ausgezeichnet

— 25.04.2016

Lilly Beyer (Sommerschenburg), Rosa Engelhardt (Berlin), Ema Mezihoráková (Berlin) und Mara Spiekenheuer (Soest) wurden mit dem »THEO – Berlin-Brandenburgischer Preis für Junge Literatur« ausgezeichnet. Lux Haimerl aus München erhielt den Junior-THEO.

Gestern fand in der Staatskanzlei des Landes Brandenburg in Potsdam die öffentliche Verleihung des »THEO – Berlin-Brandenburgischer Preis für Junge Literatur« 2016 statt. Im Brandenburg-Saal der Staatskanzlei stellten die zwölf nominierten Schülerinnen und Schüler aus Bayern, Baden-Württemberg, Berlin, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt ihre Texte vor. Die Jury unter dem Vorsitz von Sabine Ludwig und Ernest Wichner prämierte die Gewinnerinnen und Gewinner. Günter Baaske, Brandenburger Minister für Bildung, Jugend und Sport, eröffnete die Preisverleihung und begrüßte die Gäste.

Lilly Beyer (13 Jahre, aus Sommerschenburg) wurde für ihren Text »Balthasars Reise« in der Alterskategorie 10–12 Jahre, Rosa Engelhardt (14 Jahre, aus Berlin) für den Beitrag »STAUB« in der Alterskategorie 13–15 Jahre und Mara Spiekenheuer (18 Jahre, aus Soest) für ihre Kurzgeschichte »Oma ist tot« in der Altersstufe der 16- bis 18-Jährigen ausgezeichnet. Ema Mezihoráková (12 Jahre, aus Berlin) gewann mit dem Gedicht »Gedächtnisstörung« den THEO in der Kategorie Lyrik. Den Junior-THEO 2016 erhielt Lux Haimerl (9 Jahre) aus München für seinen Text »Der Alien mit den Staubtränen«. Der Gewinnertext in dieser Kategorie wurde von Schreibende Schüler e.V. direkt ermittelt.

Zur Jury gehörten neben den letztjährigen THEO-Preisträgerinnen die Juroren Corinna Dettmers (Buchhandlung Anagramm), Ronald Gohr (Fachlektor der Kinder- und Jugendbibliothek der Stadt- und Landesbibliothek Potsdam) und Diana Marossek (Autorin). Den Vorsitz der Jury übernahmen die Kinder- und Jugendbuchautorin Sabine Ludwig und der Leiter vom Literaturhaus Berlin Ernest Wichner.

Der überregionale THEO-Schreibwettbewerb stand 2016 unter dem Thema »Staub«. In diesem Jahr konnte ein neuer Teilnehmerrekord verzeichnet werden: 735 Schülerinnen und Schüler aus aller Welt beteiligten sich an dem Schreibwettbewerb, es gingen 275 Einsendungen mehr ein als im vergangenen Jahr.

Bei der Veranstaltung am 24. April wurden darüber hinaus 24 Buchhandlungen mit dem »Gütesiegel Leseförderung« ausgezeichnet. Aus zahlreichen Bewerbungen wählte eine Jury – zusammengesetzt aus Vertretern verschiedener Ministerien, Kultureinrichtungen und Bibliotheken in Berlin und Brandenburg – 12 Berliner und 12 Brandenburger Buchhandlungen aus, die sich in hervorragender Weise in der Leseförderung engagieren. Die Buchhandlung BUCHLOKAL (Berlin-Pankow) wurde zur »Berliner Kinderbuchhandlung des Jahres« 2016 gewählt, die Verlagsbuchhandlung Ehm Welk aus Angermünde ist »Brandenburger Kinderbuchhandlung des Jahres« 2016.

Weitere Informationen finden Sie unter www.schreibende-schueler.de.

Neue Bücher

Kleine Gestalten im Herbst 2016

— 21.04.2016

Sechs Kinderbuchnovitäten gibt es im Herbst 2016 bei den Kleinen Gestalten zu entdecken: »Für immer Freunde« von Roald Kaldestad (Text) & Bjørn Rune Lie (Illustration), Alexandre Verhilles & Sarah Taverniers »Der illustrierte Atlas der Architektur voller merkwürdiger Bauwerke«, das Bilderbuch »Alle meine Tiere« von Dawid Ryski, »Der Rattenfänger von Hameln« neu illustriert von Thomas Baas, Gérard Lo Monacos Pop-up-Buch»Ahoi! Eine Seereise« und das Sachbuch »Hightech Hack« von Susan Schädlich (Text) & Jörg Block (Illustration).

Den aktuellen Gesamtkatalog finden Sie hier.

Ankündigung

Herbstvorschau Berenberg Verlag

— 21.04.2016

Der Berenberg Verlag hat seine Herbstvorschau veröffentlicht. Im September 2016 erscheinen fünf neue Bücher:

  • Bettina Baltschev »Hölle und Paradies. Amsterdam, Querido und die deutsche Exilliteratur«
  • Ursula Muscheler »Das rote Bauhaus. Eine Geschichte von Hoffnung und Scheitern«
  • Roberto Zapperi »Freud und Mussolini. Psychoanalyse, Kirche, Faschismus«
  • Juan Pablo Villalobos »Ich verkauf dir einen Hund«
  • Und, bereits angekündigt, Otto Kallscheuer »Der Papst in dieser Zeit. Zur Zukunft einer Institution«
Rezension

Selva Almadas Roman in der FAZ

— 20.04.2016

Christian Metz bespricht »Sengender Wind« in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung: »Wenig schreiben, viel erzählen, darauf versteht sich dieses kurzweilige wie eindringliche Romandebüt«. Erschienen ist das von Christian Hansen übersetzte Debüt aus Argentinien im Berenberg Verlag.

Rezension

»Im Wald der Masken« auf Deutschlandradio Kultur

— 19.04.2016

Ilka Lorenzen-Butzmann stellt heute auf Deutschlandradio Kultur im Rahmen der Sendung Kakadu Laurent Moreaus Band »Im Wald der Masken« vor. Das Mitmachbuch, das den Wald mit farbkräftigen Lithografien zum Leben erweckt, ist bei den Kleinen Gestalten erschienen.

Hörenswert

Funkhaus Europa über Lesung von Tomasz Rozycki

— 19.04.2016

Der polnische Lyriker und Essayist Tomasz Różycki stellte sein Romandebüt »Bestiarium« letzte Woche im Gespräch mit Olaf Kühl und Andreas Rostek in der Deutsch-Polnischen Buchhandlung Buch | Bund (Sanderstraße 8; 12047 Berlin) vor. Maciej Wiśniewski berichtete auf Funkhaus Europa über Abend, Buch und Autor.

»Bestiarium« ist eine sprachgewaltige und geheimnisvolle Odyssee, eine Reise in die Geschichte Polens. Der Roman ist in der edition.fotoTAPETA in der Übersetzung von Marlena Breuer erschienen.

Rezension

»Sengender Wind« auf rbb kulturradio empfohlen

— 18.04.2016

Katharina Döbler bespricht das Debüt der argentinischen Autorin Selva Almada auf rbb kulturradio: »grandios – und mit klugem Understatement erzählt.« Almadas Roman »Sengender Wind« ist in der Übersetzung von Christian Hansen im Berenberg Verlag erschienen.

Pressemitteilung

Next Stage Europe 2016: 12 Theaterautor*innen aus Osteuropa am 8. Mai zu Gast in Berlin

— 18.04.2016

Wie stark sich die gegenwärtigen gesellschaftlichen Umbrüche, Krisen und Konflikte auf das zeitgenössische Theater in Osteuropa auswirken, davon zeugen die Texte von zwölf jungen Theaterautor*innen aus der Ukraine, Belarus, Moldau und Georgien, die im Rahmen des Projekts Next Stage Europe am 8. Mai um 16 Uhr im Deutschen Theater in Berlin vorgestellt werden.

Ljocha Tschykanas, Aljaksej Makejtschyk, Wiktor Krassowskij aus Belarus, die aus der Ukraine stammenden Autor*innen Natalja Blok, Dmitrij Lewizkij und Elwin Rsajew zusammen mit Inna Cebotari, Alexandru Vakulovski und Mariana Starciuc aus Moldau sowie Alex Chigvinadze, Nino Sadgobelashvili und Otar Katamadze aus Georgien präsentieren und diskutieren im Rahmen der öffentlichen Veranstaltung ihre Stücke. Im Gespräch mit Olga Grjasnowa und Mario Salazar bieten sie Einblicke in gesellschaftliche Themen und Debatten in Osteuropa. Schauspieler*innen des Deutschen Theaters lesen Auszüge der ins Deutsche übertragenen Texte.

In ihren Texten thematisieren die Autor*innen Gewalt und Krieg, erzählen Geschichten von sozialer Isolation und Ausgrenzung oder greifen aktuelle Feminismus- und Gender-Debatten mit  – auch sprachlicher – Radikalität und Direktheit auf. Die Stücke spiegeln gesellschaftliche Realität und bieten vielfältige Perspektiven auf das heutige Europa und die zeitgenössische Theaterlandschaft.

Next Stage Europe ist ein Projekt des Goethe-Instituts in Zusammenarbeit mit der Europäischen Schriftstellerkonferenz 2016. Im Herbst 2015 fanden in Kiew, Minsk, Tbilissi und Chişinău Theaterworkshops mit 23 belarussischen, ukrainischen, moldauischen und georgischen Theaterautor*innen unter der Leitung von Olga Grjasnowa, Wolfram Lotz, Mario Salazar und Sasha Marianna Salzmann statt. Auszüge aus den vorwiegend noch unveröffentlichten Theatertexten dieser 23 Theaterautor*innen erscheinen erstmals in deutscher Übersetzung in der Publikation »Next Stage Europe«, die vom Goethe-Institut in Zusammenarbeit mit der Kultur- und Konzeptagentur Graf & Frey, mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts, herausgegeben wird. Die Publikation ist im Rahmen der Europäischen Schriftstellerkonferenz, die am 9. und 10. Mai in Berlin stattfindet, kostenlos erhältlich.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, um Anmeldung wird gebeten unter www.grafundfrey.de.

Weitere Informationen zur Europäischen Schriftstellerkonferenz finden Sie hier.