Kirchner Kommunikation: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Buchverlage, Literatur- und Kulturinstitutionen.

Pressemitteilung

Jan Koneffke erhält Uwe-Johnson-Preis 2016

— 20.07.2016

Jan Koneffke erhält den mit 15.000 Euro dotierten Uwe-Johnson-Preis 2016 für seinen Roman »Ein Sonntagskind« (Verlag Galiani Berlin, 2015). Aus mehr als 60 Texten und Manuskripten wählte die fünfköpfige Jury den diesjährigen Preisträger aus. Die feierliche Preisverleihung an Jan Koneffke findet im Rahmen der Uwe-Johnson-Tage am 23. September 2016 in Neubrandenburg statt.

»Jan Koneffke entwirft in seinem Roman ›Ein Sonntagskind‹ ein deutsches Panorama, das vom Zweiten Weltkrieg über das Jahr 1989 bis in die Gegenwart führt. Wie bei Uwe Johnson wird offenkundig, auf welche Weise der Einzelne im 20. Jahrhundert in die gesellschaftlichen Zeitläufte hineingezogen wurde und es zu Brüchen in der Biographie gekommen ist. Dennoch wird die kathartische Entdeckung von Schuld und Verstrickung nicht zur Projektionsfläche für moralische Aburteilung durch die Nachgeborenen, sondern zum Ausgangspunkt für (selbst)kritische Fragen nach dem Vergangenen, Gegenwärtigen und Zukünftigen«, so die Jurybegründung.

Mitglieder der diesjährigen Jury sind: Sabine Vogel, Literaturredakteurin der Berliner Zeitung, Raimund Fellinger, Cheflektor des Suhrkamp Verlages und des Insel Verlages, Carsten Gansel, Professor für Neuere deutsche Literatur und Literatur- und Mediendidaktik an der Universität Gießen, Michael Hametner, ehemals leitender Literaturredakteur und Moderator bei MDR FIGARO, sowie René Strien, ehemaliger Geschäftsführer des Aufbau Verlages.

Für den Uwe-Johnson-Preis 2016 konnten Autorinnen und Autoren oder deren Verlage bis zum 31. März 2016 unveröffentlichte sowie seit April 2014 veröffentlichte Arbeiten aus den Bereichen Prosa und Essayistik einreichen. Der mit 15.000 Euro dotierte Preis fördert deutschsprachige Autorinnen und Autoren, in deren Schaffen sich Bezugspunkte zu Johnsons Poetik finden und die heute mit ihren Texten ebenso unbestechlich und jenseits der »einfachen Wahrheiten« deutsche Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft reflektieren.

Der Uwe-Johnson-Preis wurde 1994 erstmals verliehen. Zu den Preisträgern der letzten Jahre zählen u. a. Uwe Tellkamp (2008), Christa Wolf (2010), Christoph Hein (2012) sowie Lutz Seiler (2014). Der Uwe-Johnson-Preis wird von der Mecklenburgischen Literaturgesellschaft e.V. (Neubrandenburg) gemeinsam mit der Nordkurier Mediengruppe (Neubrandenburg) und der Kanzlei Gentz und Partner (Berlin) im jährlichen Wechsel mit dem Uwe-Johnson-Förderpreis vergeben. Der mit 3.000 Euro dotierte Uwe-Johnson-Förderpreis würdigt herausragende Debütromane.

Weitere Informationen finden Sie hier.

© Autorenfoto: Reinhard Öhner, Wien

Interview

Rotraut Susanne Berner im Interview auf WDR5

— 19.07.2016

Die Illustratorin Rotraut Susanne Berner wird dieses Jahr mit dem Hans Christian Andersen Preis der IBBY (International Board on Books for Young People) ausgezeichnet. Anlass für WDR5, die Illustratorin und Herausgeberin der Tollen Hefte (Edition Büchergilde) zum Gepräch in die Sendung »Neugier genügt - Redezeit« einzuladen.

Copyright Foto: Manu Theobald.

Rezension

»Warten auf Robert Capa« im rbb Kulturradio empfohlen

— 18.07.2016

Salli Sallmann empfahl Susana Fortes' Romanbiografie »Warten auf Robert Capa« im rbb Kulturradio. Nachzulesen ist der Beitrag hier. Das Buch liegt im Verlag ebersbach & simon vor.

Hörenswert

hr2 kultur empfiehlt »Das TAT«

— 12.07.2016

Hanne Kulessa hat »Das TAT. Das legendäre Frankfurter Theaterlabor« »mit großem Gewinn und Vergnügen gelesen«. Ihre Besprechung war auf hr2 kultur zu hören. Der umfangreich bebilderte Band ist im Henschel Verlag erschienen.

Rezension

Sigrid Löffler über den Roman von Héctor Abad

— 11.07.2016

Auf Deutschlandradio Kultur besprach Sigrid Löffler »La Oculta« von Héctor Abad: »ein inniges und wehmütiges Preislied auf alles Vergangene und Zerstörte«. Der Roman des kolumbianischen Autors ist in der Übersetzung von Peter Kultzen im Berenberg Verlag erschienen.

Pressemitteilung

10 Jahre kunstanst!fter verlag

— 05.07.2016

Im Herbst 2016 feiert der unabhängige kunstanst!fter verlag seinen 10. Geburtstag. Eine Ausstellung mit Werken aus zehn Jahren Verlagsgeschichte ist ab September in Mannheim zu sehen.

»Der kunstanst!fter verlag steht für liebevoll gestaltete illustrierte Bücher, mit besonderem Augenmerk auf qualitativ hochwertiger Ausstattung sowie regionaler und umweltfreundlicher Produktion. Dieses Verlagskonzept hat sich bewährt – wir blicken auf zehn Jahre Verlagsgeschichte mit ca. 50 Veröffentlichungen und zahlreichen Auszeichnungen zurück«, so Susanne und Niklas Thierfelder, die den kunstanst!fter verlag 2006 in Mannheim gegründet haben. »Buchillustration¹⁰«: Unter diesem Ausstellungstitel präsentiert der Verlag anlässlich des Jubiläums vom 4. bis zum 17. September 2016 Grafiken und Illustrationen aus 10 Jahren Verlagsgeschichte in der Galerie Sebastian Fath | Contemporary in Mannheim. Die Ausstellung wird am Samstag, den 3. September ab 19 Uhr eröffnet.

Die kunstanst!fter publizieren Kurzgeschichtensammlungen, Erzählungen, Märchen, neue zeitgenössische Texte ebenso wie klassische Werke, Back- und Kochbücher, Reiseführer und Kinderbücher. »Unser Herz schlägt für schräge, witzige, absurde, skurrile, außergewöhnliche, provokante, aber intelligente und handwerklich sowie formal gut angefertigte Zeichnungen. Wir schätzen Illustrator/-innen und Buchgestalter/-innen, die in ihrer Arbeit Grenzen überschreiten; oft junge, unbekannte Talente mit genialen Ideen«, erläutern die Verleger. Pro Jahr erscheinen acht bis zehn Werke; gedruckt wird in heimischen FSC-zertifizierten Druckereien, klimaneutral und mit Bio-Farben. Die bisher veröffentlichten Bücher wurden beispielsweise bereits unter »Die schönsten deutschen Bücher« gewählt sowie mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis, dem Deutsch-Französischen Jugendliteraturpreis, dem Joseph Binder Award, dem German Design Award und dem The Beauty and the Book Award ausgezeichnet. Zum Jubiläum im Herbst 2016 erscheinen sechs Novitäten für Kinder und Erwachsene, das aktuelle Gesamtverzeichnis finden Sie hier.

Hörenswert

Interview mit Beata Emödi auf MDR Kultur

— 01.07.2016

Das »Mittelalter-Mit-Mach-Buch« (E. A. SEEMANNs BILDERBANDE) wurde auf MDR Kultur empfohlen, Oliver Schwesig sprach mit der Autorin Beata Emödi.

Interview

Rotraut Susanne Berner auf Deutschlandradio Kultur

— 30.06.2016

Die vielfach ausgezeichnete Illustratorin und Bilderbuchkünstlerin Rotraut Susanne Berner war heute Gast bei Deutschlandradio Kultur. Mit Ulrike Timm, »Im Gespräch«,  sprach sie eine Stunde lang über ihre Bücher und Umschläge, das »Wimmel-Pimmel-Skandälchen«, die von ihr herausgegebene Reihe Die Tollen Hefte (Edition Büchergilde) und die von ihr gegründete Stiftung Illustration.

Copyright Foto: Manu Theobald

Rezension

»Im Garten der Romantik« in FAZ und WELT

— 27.06.2016

Hans von Trothas neues Buch »Im Garten der Romantik« (Berenberg Verlag) wurde in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und der Literarischen Welt besprochen. Wolfgang Bunzel lobt den »kundigen und souveränen« Essay und Wieland Freund meint: »Trothas Gartengeschichte ist kaum 150 Seiten lang, aber sie birst vor Kenntnis (...).«

Interview

Héctor Abad im Interview in der Neuen Zürcher Zeitung

— 23.06.2016

Andreas Breitenstein, Neue Zürcher Zeitung, traf den kolumbianischen Autor zum Gespräch. Das große Interview mit Héctor Abad ist heute in der Neuen Zürcher Zeitung erschienen. Abads jüngstes Buch, der Roman »La Oculta«, aus dem Spanischen übersetzt von Peter Kultzen, liegt im Berenberg Verlag vor.

Copyright Foto: Jairo Ruiz Sanabria

Rezension

Héctor Abad und »La Oculta« bei 3sat kulturzeit

— 22.06.2016

Héctor Abad und sein neuer Roman »La Oculta« wurden gestern von Peter Paul Huth in der kulturzeit von 3sat vorgestellt: »Wer La Oculta gelesen hat, sieht Kolumbien mit anderen Augen.« Erschienen ist der Roman des kolumbianischen Autors im Berenberg Verlag. Aus dem Spanischen übertragen von Peter Kultzen.

Rezension

»Dame zu Fuchs« in der Süddeutschen Zeitung

— 20.06.2016

Christopher Schmidt besprach in der Süddeutschen Zeitung David Garnetts Roman »Dame zu Fuchs« (Dörlemann Verlag) und lobt das Buch und Maria Hummitzschs Übersetzung: ein »wiederentdecktes literarisches Kronjuwel«.

Rezension

Illustrierte Neuausgabe von Herrndorfs »tschick« auf MDR Kultur

— 20.06.2016

Tino Dallmann stellte die von Laura Olschok illustrierte Ausgabe von Wolfgang Herrndorfs »tschick« (Edition Büchergilde) auf MDR Kultur vor: »Eine Bildsprache, die der Atmosphäre von Herrndorfs Buch durchaus gerecht wird.« Für ihre Illustrationen zu Wolfgang Herrndorfs »tschick« wurde Laura Olschok mit dem Büchergilde Gestalterpreis ausgezeichnet.

Rezension

Illustrierte Neuausgabe von »tschick« in Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

— 20.06.2016

Laura Olschok hat Wolfgang Herrndorfs Roman »tschick« illustriert. In der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung besprach Tobias Rüther die Neuausgabe des »Jahrhundertbuchs«, die soeben in der Edition Büchergilde erschienen ist.

Rezension

Garnetts »Dame zu Fuchs« auf ZEIT online

— 13.06.2016

Ulrich Rüdenauer besprach David Garnetts »Dame zu Fuchs« (Dörlemann Verlag) auf ZEIT online: »ein fabelhafter, kurioser Liebesroman, der es mit den unglückseligsten Liebesgeschichten der Weltliteratur aufnehmen kann.«