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Auszeichnung für Christine Wunnickes »Der Fuchs und Dr. Shimamura« (Berenberg Verlag)

Christine Wunnickes Roman »Der Fuchs und Dr. Shimamura« (Berenberg Verlag) und Philipe Forests Roman »Crue« (Gallimard) werden mit dem Franz-Hessel-Preis 2016 ausgezeichnet. Die Kulturministerinnen Grütters und Nyssen verleihen den Preis am 11. Oktober 2017 auf der Frankfurter Buchmesse.

»Mit dem Franz-Hessel-Preis werden jedes Jahr eine deutsch- und eine französischsprachige Autorin oder ein Autor ausgezeichnet, die im Nachbarland noch nicht bekannt sind und deren Werke weitestgehend noch nicht übersetzt wurden. Der Preis trägt dazu bei, herausragende Literatur über die Grenzen hinweg bekannt zu machen und regt den literarischen und intellektuellen Dialog zwischen Deutschland und Frankreich an. Namensgeber ist der Schriftsteller und Übersetzer Franz Hessel (1880 -1941), der mit seinem Leben und Werk ein Mittler zwischen beiden Ländern und Kulturen war. Der Preis ist mit jeweils 10.000 € dotiert. Die Preisträgerinnen und Preisträger erhalten zudem die Möglichkeit zu einer Schriftstellerresidenz im Schloss Genshagen.«

Aus der Jurybegründung zur Auszeichnung von Christine Wunnickes »Der Fuchs und Dr. Shimamura«:

»Wunnicke erweist sich mit diesem Roman erneut als Meisterin der kurzen Form. Ausgehend von historischen Randnotizen entwickelt sie kenntnisreich eine erzählerische Virtuosität, die über eine rein medizinhistorische oder biographische Rekonstruktion hinausgeht, und es entstehen geschliffene Miniaturen von hoher poetischer Intensität. Ihre Texte überzeugen durch die verdichtende Zuspitzung in einer sehr bildhaften, verrätselnden Sprache, die präzise und unscharf zugleich ist.«

Weitere Informationen zum Preis hier.