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Berlin: Festival für Literaturübersetzung translationale berlin (30.09. bis 03.10.2022 ) im Collegium Hungaricum

Lesung Diskussionsrunde
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Das Festival für Literaturübersetzung translationale berlin geht nach einem erfolgreichen Start im letzten Jahr mit einem international ausstrahlenden Programm in die zweite Runde. Vom 30.09. bis 03.10.2022 wird es im Collegium Hungaricum Berlin Lesungen, Konzerte, Diskussionsrunden, Workshops, Reden, Spiele, Vorträge und eine Rauminstallation zu den „Cities of Translators“ Budapest, Minsk und Kyjiw geben.

Diese Städte stehen für den Blick, den das Festival insbesondere auf die Sprachen, Literaturen und Übersetzungskulturen des östlichen Europa zwischen Donbass und Spree richten wird. In Solidarität mit ukrainischen Kolleg:innen wird der Eröffnungsabend gemeinsam mit dem ukrainischen Literatur- und Übersetzungsfestival Translatorium bestritten. Darüber hinaus werden Einblicke in die Übersetzungswelten verschiedener außereuropäischer Regionen vermittelt: etwa auf die Literatur und Übersetzung aus Indonesien, Brasilien und Kenia oder auf das Jiddische als Weltsprache der Übersetzung. Dabei werden verschiedenste Textgattungen in den Blick genommen, vom Roman bis zur Graphic Novel.

Eine dreiteilige Online-Lesereihe in Kooperation Translatorium beginnt bereits jetzt. Im Zentrum steht in den letzten Monaten entstandene und erstmals ins Deutsche übersetzte ukrainische Lyrik zum Krieg. Insgesamt 14 ukrainischen Dichter:innen, die über die russischen Invasion schreiben, lesen hier ihre Texte, live präsentiert aus mehreren Orten zwischen Charkiw und Berlin, China und den USA. Die erste Lesung mit Jurij Bondartschuk, Daryna Gladun, Iryna Schuwalowa, Lesyk Panasjuk und Oleh Kadanow findet über Zoom am 22. Juni 2022 um 18:30 Uhr statt. Es werden Spenden für Freiwilligenarbeit von Autor:innen in Charkiw und die Gemeinschaft ukrainischer Übersetzer:innen gesammelt: https://www.facebook.com/events/736263830827273.

Die von der Weltlesebühne e.V. und TOLEDO getragene translationale berlin 2022 wird geleitet von Asmus Trautsch; Kuratorinnen sind Nora Bierich, Dorota Stroińska und Aurélie Maurin.

Weitere Informationen unter: www.translationale-berlin.net und Instagram: @translationale_berlin