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Tom Zürcher steht auf der Longlist des Deutschen Buchpreises 2019

Der Roman »Mobbing Dick« von Tom Zürcher steht auf der Longlist des Deutschen Buchpreises 2019!

In seiner Persiflage auf den Schweizer Bankenbetrieb lotet Tom Zürcher den vermeintlichen Ursprung allen Bösen aus. Fröhlich wechselt der Roman »Mobbing Dick« zwischen einer amüsanten Slapstick-Parade und einem bedrückenden Kammerspiel neokapitalistischer Abhängigkeitsverhältnisse: Dick Meier ist jung, charmant und hat eine Schwäche für Lindt & Sprüngli Cremeschnitten. Er ist kein typischer Karrierist, doch kurz nachdem er einen neuen Job in der ominösen Schweizerischen Bankanstalt angenommen hat, wird er bereits befördert. Seine Eltern, die ihn nicht umsonst nach Dick Cheney, dem Retter der freien Welt, benannt haben, sind über den rasanten Aufstieg ganz aus dem Häuschen. Doch der Druck der Arbeit lastet schwer auf Dick. Er gerät immer mehr in Bedrängnis und findet nur ein Ventil: Mobbing Dick, sein selbst kreiertes Alter Ego.

Tom Zürcher, geboren 1966, lebt in Zürich und war bis heute der unentdeckteste Schriftsteller der Schweiz. Seine Brötchen verdient er mit Reklametexten. Veröffentlichungen: »Högo Sopatis ermittelt« (1998, Eichborn), »Der Spartaner« (2016, Lenos Verlag).

»Mobbing Dick« ist im Frühjahr 2019 im Salis Verlag erschienen. Hier gibt es eine Leseprobe.