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Newsletter

NOVEMBER 2021

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

in diesem Newsletter stellen wir Ihnen Sabine Dörlemann, die Verlegerin des Dörlemann Verlags vor. Sie verrät uns u. a., mit welcher Romanfigur sie schon einmal ein Glas Wein getrunken hat. Außerdem laden wir Sie herzlich ein, schon einmal in den ersten Frühjahrsvorschauen der von uns betreuten Verlage zu stöbern.

Viel Freude dabei & herzlich
Kirchner Kommunikation

AUSGEZEICHNET UND AUSGESCHRIEBEN

Am 7. November ist der Berliner Verlagspreis 2021 vergeben worden: Gratulation an den Secession Verlag, den Verlag Das kulturelle Gedächtnis und das Verlagshaus Jacoby & Stuart!

Elizabeth Wetmore steht im November mit »Wir sind dieser Staub« (Eichborn) auf Platz 4 der Krimibestenliste.

DAS IST ...

Sabine Dörlemann, Verlegerin des Dörlemann Verlags

Was war die Initialzündung zur Gründung eines eigenen Verlags?

Ich hatte meine Stelle beim Ammann Verlag gekündigt, weil ich mit meinem Mann auf Reisen gehen wollte. Als ich zu Swetlana Geier fuhr, um mich zu verabschieden, fragte sie mich, was ich nach meiner Auszeit mache und meinte, ich müsse dann einen Vertrag gründen. Sie würde auch etwas Schönes für mich übersetzen. Der Rest ist Geschichte. Aber Swetlana Geier war diejenige, die mir einen eigenen Verlag zutraute und so den Anstoß gab.

Wie stoßen Sie immer wieder auf so außergewöhnliche Literaturschätze?

Ich bin immer mit offenen Augen und Ohren unterwegs und glaube auch, dass in Wahrheit die Bücher mich finden. Wie sie zu uns gelangen, ist sehr unterschiedlich: Zum Teil sind es Empfehlungen von befreundeten ausländischen Verlegern, die mir ihre Lieblingstitel ans Herz legen, Entdeckungen in englischen Antiquariaten oder auch Empfehlungen von Übersetzerinnen. Und last, but not least natürlich auch durch Agenturen. 

Mit welcher „Ihrer“ Romanfiguren würden Sie gerne einmal ein Glas Wein trinken?

In der Tat habe ich bereits mit einem Protagonisten Wein getrunken, nämlich mit Patrick Leigh Fermor. Es ist eines der größten Geschenke, die mir mein Verlegerinnendasein beschert hat, dass ich Paddy noch kennenlernen und Zeit mit ihm verbringen durfte. Er war im wahrsten Sinne des Wortes eine Jahrhundertfigur, hochgebildet, zugewandt, geistreich, lustig und genau so, wie man ihn in seinen Büchern erlebt. Wir haben so manche Runde Croquet zusammen gespielt. 

Foto: © Barbara Dietl

DAS FRÜHJAHR 2022

Wir laden Sie herzlich ein, in den ersten Frühjahrsvorschauen der von uns betreuten Verlage zu stöbern. Ein Klick genügt:

Berenberg Verlag | Droschl | Kindermann Verlag | kunstanstifter | Nagel & Kimche | Pendragon Verlag | Residenz Verlag

SEHENS-, HÖRENS- UND LESENSWERT

BESUCHENSWERT

Buchpremiere: Raúl Krauthausen und Benjamin Schwarz stellen am 16. November um 19 Uhr im Gespräch mit Kübra Gümüsay ihr Buch »Wie kann ich was bewegen?« (Edition Körber) im Hamburger KörberForum (Kehrwieder 12, 20457 Hamburg) vor.

Gerhard Haase-Hindenberg präsentiert sein neues Buch »Ich bin noch nie einem Juden begegnet …« (Edition Körber) am 16. November um 19.30 Uhr im Rahmen der Jüdischen Kulturtage im Centrum Judaicum (Neue Synagoge, Oranienburger Straße 28, 10117 Berlin).

Am 24. November um 20 Uhr stellt Uta von Arnim ihr Buch »Das Institut in Riga« (Nagel & Kimche) Im Berliner Buchhändlerkeller vor.

Vom 27. bis zum 29. November findet das Climate Cultures Festival »Planet schreibt zurück!« in Berlin statt. An drei Tagen richten die Teilnehmer*innen aus verschiedenen Klimaregionen, Kulturdisziplinen und Wissenstraditionen ihren Blick auf Fakten und Fiktionen der Klimakrise. Im Roten Salon der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz erwarten das Publikum Literatur und Debatte, im benachbarten Kino BABYLON eine begleitende Filmreihe und Fotoausstellung.