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Newsletter

Juni 2021

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

die Freude ist riesig: Iris Hanika wurde für ihren Roman »Echos Kammern« mit dem Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Belletristik ausgezeichnet. Wir gratulieren der Autorin und dem Literaturverlag Droschl von Herzen!
In diesem Newsletter stellen wir Ihnen den Schreibwettbewerb lyrix und den dahinterstehenden Verein vor. Außerdem gibt es noch mehr Herbstvorschauen aus den von uns betreuten Verlagen zu entdecken.

Herzlich grüßt
Kirchner Kommunikation

Ausgezeichnet

Riesige Freude: Iris Hanika wurde für ihren Roman »Echos Kammern« (Droschl) mit dem Preis der Leipziger Buchmesse 2021 ausgezeichnet.

Das sind die Schönsten Bücher aus aller Welt: Insgesamt 14 Bücher kürte die Stiftung Buchkunst im Rahmen ihres internationalen Wettbewerbs »Best Book Design from all over the World« – herzliche Glückwünsche nach Südkorea, Deutschland, Estland, China, Israel, Norwegen, Polen, Russland, sowie in die Schweiz und die Niederlande!

Wir gratulieren dem Susanna Rieder Verlag und dem mairisch Verlag: »Hunde im Futur« und »Hey, hey, hey, Taxi!« wurden auf die Deutschlandfunk-Bestenliste »Die besten 7 – Bücher für junge Leser« im Juni gewählt.

Das ist ...

lyrix: Carolin Kramer, Saskia Warzecha und Jessica Rohrbeck-Krause (Geschäftsstelle lyrix e.V.)

Seit 13 Jahren gibt es den lyrix-Bundeswettbewerb für Junge Lyrik. Jeden Monat schlagen Sie ein Thema vor, zu dem junge Menschen zwischen 10 und 20 Jahren ihre selbstgeschriebenen Texte einsenden können. Was treibt Sie an?

Jessica: Ich freue mich jeden Monat auf die vielen kreativen Gedichte und auf die Überlegungen, mit denen sich die Kinder und Jugendlichen auseinandersetzen. Gerade in einer Welt, wo unser Alltag so stressig ist und man immer von A nach B hetzt, ist es ein schönes Gefühl, wenn man Kinder und Jugendlichen einen Raum bieten kann, wo sie aus dem Alltag aussteigen, und in eine andere Welt eintauchen können, wo sie ganz frei über Ihre Wünsche, Visionen, Gedankengänge und Fantasien schreiben können. lyrix ist ein perfekter Ort dafür!

Saskia: Mich treibt der Moment an, in dem jemand bei unseren Workshops oder während der Auseinandersetzung mit den Monatsthemen denkt: „Ich wusste ja gar nicht, dass ich das kann!“
Und das Wissen darum, dass Lyrik – auch gerade in der Jugend – eine Stütze sein kann. Dass sie dabei helfen kann, sich zu trauen, eine eigene Sprache zu entwickeln und seine eigene Betrachtungsweise kennenzulernen. Also dabei, eine eigenständige Person zu werden und Selbstvertrauen zu gewinnen.

Carolin: Für mich sind es die Begegnungen, von denen lyrix lebt. Wenn man spät abends während der Leipziger Buchmesse noch raus zu einer Lesung fährt und sich in der Straßenbahn mit einem ehemaligen Preisträger unterhält, den man vielleicht einmal alle zwei Jahre trifft und trotzdem das Gefühl hat, das letzte Gespräch sei gerade erst gestern gewesen. Wenn man zusammen mit einer renommierten Lyrikerin das Museum für eine lyrix-Schreibwerkstatt sucht, neben einer Google Maps-Suche über die Bedeutung eines Worts in verschiedenen Sprachen sinniert und man hier und da seine Gedanken zurückhält aus Angst, etwas Dummes zu sagen. Und dann nach der Werkstatt beseelt zurück ins Hotel fährt, weil die Jugendlichen schlauer als man selbst waren, überhaupt nicht gezögert haben und ihre Gedanken ungefiltert mit ihr geteilt haben. Wenn man zusammen mit zwei Lyriker*innen in einem Berliner Café sitzt, man genau gleich tickt und sich vor Ideen kaum retten kann, wie man Lyrik noch stärker publik machen kann.

In wenigen Tagen werden die zwölf Preisträger:innen des Jahres 2021 bekanntgegeben – können Sie uns dazu schon etwas verraten?

Ihr dürft gespannt sein auf eine bunte Auswahl von Themen und Schreibweisen. Euch erwarten Schlangenhäute in der Küche, verwanderte Sommer und „für die Liebe einen Flaschendreh“.
Den Rest erfahrt ihr bald auf unserer Homepage!

Ihre Pläne und Wünsche für die Zukunft von lyrix? (Für eine gedichtete Antwort gibt’s ein Extra-Bienchen.)

Und zwei Extra-Bienchen gibt es für den Ausschnitt aus dem Gewinnerinnengedicht der lyrix-Preisträgerin Selin Eslek: „Wenn man die Füße über die Ränder gestreckt ins Außen / sehen ließ, fing nach den roten Abdrücken in den Kniekehlen die / Freiheit an.“
So oder ähnlich würden wir auch die Zukunft von lyrix beschreiben: Wir möchten immer wieder unsere Füße ausstrecken und uns hinauswagen in unbekannte, neue Gebiete. Konkret steht bei uns in den nächsten Monaten eine Änderung in der Wettbewerbsstruktur an: Wir werden unsere Altersgruppe teilen und zukünftig zwei Sparten anbieten, eine für Zehn- bis Vierzehnjährige, eine für Fünfzehn- bis Zwanzigjährige. Damit einhergehend haben wir weitere Änderungen geplant, zum Beispiel bei unseren Angeboten für Schulen, so dass wir bald hoffentlich noch passgenauer und altersgerechter zum Lyrikschreiben motivieren können.

Foto: Carolin Kramer, Saskia Warzecha, Jessica Rohrbeck-Krause / lyrix e.V.

Das kommt

  • Amanda Cross' Kriminalroman »Der James Joyce-Mord« (Dörlemann Verlag, 16.06.)
  • Marion Löhndorfs »Geschüttelt, aber ungerührt« (zu Klampen, 21.06.)
  • Tomer Gardi »Eine runde Sache« (Droschl, 25.06.)
  • »kyung« von Eva Maria Leuenberger (Droschl, 25.06.)
  • Vladimir Klos, mit Silke Meier-Brösicke (Text): »Ups and Downs. Mein Leben, ein einziger Tanz« (Henschel Verlag, 01.07.)
  • Hiyoko Imai: »Sun und Shiro und die gelb gepunktete Schlange« (Kleine Gestalten, 06.07.)
  • »Herzklopfen. Hommage an einen leidenschaftlichen Tanz | Das Stuttgarter Flamenco Festival« von Catarina Mora (Henschel Verlag, 09.07)
  • »Im Prinzip Russland. Eine Begegnung in 22 Begriffen« von Jens Siegert (Edition Körber, 12.07.)

Besuchenswert

Release Night: Die Stiftung Buchkunst lädt zur Weltpremiere der „Schönsten Deutschen Bücher“ 2021! Das Geheimnis um die Sieger wird im Rahmen eines Online-Release am 14. Juni um 20 Uhr gelüftet: Maria-Christina Piwowarski und Ludwig Lohmann (Buchhandlung ocelot Berlin) präsentieren die gekürten Titel im Instagram-Livestream (@ocelotberlin).

Am 22. Juni stellen Markus Gabriel und Gert Scobel ihr neues Buch »Zwischen Gut und Böse« (Edition Körber) im Gespräch mit Stephanie Rohde (Deutschlandfunk) vor. Der Livestream des KörberForums startet um 19 Uhr.

Ursula Overhage präsentiert am 24. Juni um 15.00 Uhr ihr neues Buch »Sie spielte wie im Rausch« (Henschel Verlag) im Frauentreff HellMa (Marzahner Promenade 41, 12679 Berlin). Um telefonische Anmeldung wird gebeten, unter 030-542 5057.

Am 25. Juni liest Sylvia Madsack um 19:30 Uhr in der Apostelkirche (Hannover) aus ihrem neuen Roman  »Enriettas Vermächtnis« (Pendragon Verlag), moderiert wird der Abend von Takis Würger.

Sehens-, hörens- und lesenswert

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Herbst 2021

Wir laden Sie herzlich ein, in weiteren Herbstvorschauen der von uns betreuten Verlage zu stöbern. Ein Klick genügt:

Edition Körber | Milena Verlag | Orlanda Verlag | Weidle Verlag