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April 2015

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

anbei finden Sie einen ersten Ausblick auf einige der Bücher, die Sie im Herbst 2015 erwarten.

Mit einem freundlichen Gruß von

Kirchner Kommunikation

Claudia Haarmann: Kontaktabbruch. Eltern und Kinder, die verstummen (Orlanda Verlag, 1. Mai 2015)

Nach dem großen Erfolg von »Mütter sind auch Menschen« widmet sich Claudia Haarmann jetzt ausschließlich dem Thema Kontaktabbruch. Ihr neues Buch richtet sich vor allem an Töchter, aber auch an Söhne, die mit dem Gedanken spielen, den Kontakt zu ihren Eltern abzubrechen, oder die in einer On-off-Beziehung mit ihren Eltern leben, vor allem aber an diejenigen, die den Kontakt bereits eingestellt haben. Es ist aber auch geschrieben für Mütter, Väter, Töchter und Söhne, die in der Tiefe den Wunsch haben, wieder in Kontakt zu kommen, aber den Weg nicht kennen.

Bruce Chatwin / Sylvie Ringer (Illustrationen): Der Vizekönig von Quidah (Edition Büchergilde, 10. Mai 2015)

Am 13. Mai hätte Bruce Chatwin seinen 75. Geburtstag gefeiert. Pünktlich zum Jubiläum veröffentlicht die Edition Büchergilde eine illustrierte, bibliophile Hardcover-Ausgabe von »Der Vizekönig von Quidah«. Die Illustratorin Sylvie Ringer hat Chatwins Roman über den brasilianischen Sklavenhändler Francisco da Silva mit farbigen Illustrationen (Buntstift, Kohle- und Pastellkreide) bebildert. Die teils ein-, teils doppelseitigen Bilder übersetzen die bildgewaltige Sprache des britischen Autors ins Visuelle, kommentieren sie oder erzählen sie weiter. »Es machte mir Freude, eine Stimmung, manchmal nur ein Wort oder einen Satz als Ausgangspunkt zu nehmen um dann die Geschichte weiter zu spinnen«, erklärt die Künstlerin.

Torsten Blume / Stiftung Bauhaus Dessau (Hg.): Das Bauhaus tanzt
(E. A. Seemann, Juli 2015)

Wenig bekannt ist, dass am Bauhaus Dessau in den 1920er Jahren auch ein darstellendes und vor allem tanzendes Gestalten probiert und geübt wurde. Vor allem in der von Oskar Schlemmer geleiteten Bühnenwerkstatt wurde ein tänzerisch-pantomimisches Erkunden und Entwerfen von Formen, Materialien und Räumen praktiziert. Anknüpfend an sein bereits 1922 uraufgeführtes „Triadisches Ballett“ ging es dabei um ein entdeckendes Entwickeln von Material - und Körperbewegungen, in denen Raumwirkungen zugleich erzeugt und erfahren werden können. Blume schildert in seinem Buch alle Facetten des Tanzes am Bauhaus und zeigt, dass die Bühne als ein Medium des Entwerfens von neuen Raummodellen viele Bauhäusler faszinierte und zur Entwicklung eigener Bühnenbilder, Maskenspiele und Kostümtanzprojekte führte.

Volker Tarnow: Sibelius. Biografie (Henschel Verlag, August 2015)

Anlässlich des 150. Geburtstags von Jean Sibelius (1965–1957) am 8. Dezember schildert der Berliner Musikjournalist Volker Tarnow das Leben des finnischen Komponisten, der ein großer, wenn auch bis heute oft verkannter Künstler war. Ausgehend von Sibelius‘ Kindheit und Jugend im Süden Finnlands, begleitet Volker Tarnow seinen Protagonisten zum Studium in die Halbwelten von Berlin und Wien, skizziert seinen musikalischen Werdegang bis zum internationalen Durchbruch und darüber hinaus, berichtet von seiner Existenzkrise und weiteren entscheidenden Ereignissen sowie Persönlichkeiten, die sein Leben und damit ebenso sein Werk prägten. Auch die Rezeption seiner Kompositionen spielt eine wichtige Rolle in der Biografie; so geht Tarnow nicht zuletzt ausführlich auf die großen Sibelius Dirigenten wie Herbert von Karajan, Herbert Blomstedt oder Simon Rattle ein.

Sabine Kranz: Sonntags um halb vier. Von Buttercreme und Zuckerguss (kunstanstifter verlag, September 2015)

Von der Himmelstochter und dem Frankfurter Kranz über Spiegeleierkuchen und Helenenschnitten bis zum Kalten Hund: Entgegen dem Trend zur schlanken und veganen Küche liefert Sabine Kranz Anregungen für kalorienreiche Köstlichkeiten voller Buttercreme, Sahne und Zuckerguss. Die Frankfurter Zeichnerin hat in ihrer Familie nach Rezeptklassikern gesucht, die wir aus unserer Kindheit nur allzu gut kennen, und ist bei Oma Erna und Onkel Bernd fündig geworden. Den Backanleitungen hat sie liebevolle Illustrationen an die Seite gestellt: Ihre Bilder sind bunte Collagen, von französischen Comics und dem typischen Zeichenstil der 50er-Jahre inspiriert – hier fallen Himbeeren vom Himmel, es gibt Tanztees auf Torten, Kaffeekränzchen im Garten und das Riesenrad dreht sich mit Sissi.

Irina Scherbakowa / Karl Schlögel: Der Russland-Reflex. Einsichten in eine Beziehungskrise (edition Körber-Stiftung, Oktober 2015)

Seit der Ukraine-Krise haben die deutsch-russischen Beziehungen einen Tiefpunkt erreicht. Die russische Menschenrechtsaktivistin Irina Scherbakowa und der Doyen der deutschen Osteuropahistoriker Karl Schlögel schauen in diesem Gesprächsband auf ihre jahrzehntelange Arbeit für die Verständigung zwischen den beiden Ländern zurück und denken über die Zukunftsperspektiven nach. Bleibt nur ein Scherbenhaufen? Oder geht diese Phase der Entfremdung, der Feindbilder und der Verständnislosigkeit auch wieder vorüber?