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August 2018

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

die ungewöhnliche Liebe einer Ballerina, die Erinnerungen des Impresarios Gabriel Astruc, Josephine Baker und eine globale Geschichte des Tanzes – zur heutigen Eröffnung des internationalen Festivals »Tanz im August« empfehlen wir Bücher zum Tanz aus dem Dörlemann Verlag, dem Berenberg Verlag, E. A. SEEMANNs BILDERBANDE und dem Henschel Verlag.

Mit freundlichem Gruß
Kirchner Kommunikation

Dana Grigorcea: Die Dame mit dem maghrebinischen Hündchen (Dörlemann Verlag; bereits erschienen)

Anna lebt ein schönes Leben: Von ihrem Mann vergöttert, wird sie als Tänzerin auf den großen Bühnen der Welt gefeiert und verbringt ihre Freizeit, umgeben von illustren Freunden, auf Champagnerpartys. Doch dann spricht Gürkan sie an der Seepromenade an und auf einmal ist nichts mehr so, wie es einmal war. »Die Dame mit dem maghrebinischen Hündchen« erzählt die Geschichte einer ungewöhnlichen Liebe und porträtiert eine heterogene Gesellschaft, in der Zugehörigkeit und Abgrenzung stetig neu verhandelt werden.

Gabriel Astruc: Meine Skandale. Strauss, Debussy, Strawinsky (Berenberg Verlag; bereits erschienen)

Gabriel Astruc – heute vergessen, einst jedoch Frankreichs umtriebigster Impresario, der Stars wie Diaghilew, Nijinsky und vielen anderen zu Weltruhm verhalf. Unter seiner Ägide kam es in den letzten Jahren der Belle Epoque zwischen 1907 und 1913 in Paris zu ein paar denkwürdigen Theaterskandalen, von denen er in diesen fulminanten Erinnerungen erzählt. Hauptfiguren waren Strauss, Debussy und Strawinsky. Die Wut der Presse und natürlich der Kirche entzündete sich vorwiegend an verführerischen Ballettstars. An der Unfähigkeit aber, ein modernes Stück wie Strawinskys »Sacre du Printemps« zu ertragen, wäre Astrucs schönes Théâtre des Champs-Élysées, kaum erbaut, im Mai 1913 mit dem legendärsten aller Theaterskandale fast zu Bruch gegangen.

Patricia Hruby Powell (Text) & Christian Robinson (Illustration): Josephine. Das schillernde Leben von Josephine Baker (E. A. SEEMANNs BILDERBANDE; ET 03. September 2018)

Aufgewachsen in den Slums von St. Louis tanzte sich Josephine Baker mit exotischen Rhythmen in die Herzen der Menschen: Das schillernde Leben dieser außergewöhnlichen Frau macht das vielfach ausgezeichnete Bilderbuch »Josephine« lebendig. Packend und kindgerecht erzählt der Band von Bakers Kindheit in ärmlichen Verhältnissen, ihrer Liebe zum Tanz, den ersten Erfolgen in Paris, ihren Auftritten auf den größten Bühnen der Welt und ihrem leidenschaftlichen Engagement gegen Rassismus.

Der kalifornische Illustrator Christian Robinson hat die bewegende Erzählung von Patricia Hruby Powell mit detailreichen Illustrationen im Stil der 1950er-Jahre versehen, Alexandra Titze-Grabec hat den Band ins Deutsche übertragen. Altersempfehlung: ab 8 Jahren.

Dagmar Ellen Fischer: Eine kurze Geschichte des Tanzes (Henschel Verlag; ET: 2. November 2018)

Warum tanzt der Mensch? Was ist Tanz? Welche Bedeutung hat er für unsere Welt und unsere Geschichte? Antworten gibt dieses anregend geschriebene Buch, das in seiner Erzählung chronologisch aufgebaut ist und in elf Kapiteln zentrale Strömungen, Werke und Künstler in den Blick nimmt. Dabei konzentriert sich diese Darstellung nicht einzig auf den Tanz westlicher Prägung, sondern betrachtet die Geschichte des Tanzes weltweit und entwirft so ein globales Panorama.