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Dezember 2015

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir tun es Gesine Cresspahl gleich und nehmen Jahrestage zum Anlass, um – nein, keine Familienchronik zu erzählen, sondern an Jean Sibelius, Jane Austen, Rudyard Kipling und Ruth Landshoff-Yorck zu erinnern. Runde Geburts- oder Todestage sind eine wunderbare Gelegenheit, Bücher neu oder anders oder erstmals zu publizieren. Wir stellen Ihnen vier davon vor.

Mit einem freundlichen Gruß von

Kirchner Kommunikation

150. Geburtstag von Jean Sibelius am 8. Dezember

»Seine große Liebe gehörte der Violine. Das Instrument, eine Stainer-Geige, hatte ihm Onkel Pehr vererbt. (…) Die Geige prägte entscheidend sein Profil als Komponist: Sibelius ging von der Melodie aus, der großen Linie. Durch die weitgespannten Bögen seiner Musikgewölbe weht der Atem des Geigers.«

Am 8. Dezember jährt sich der 150. Geburtstag von Jean Sibelius. Anlässlich dieses Jubiläums hat der Musikautor Volker Tarnow im Henschel Verlag das Buch »Sibelius. Biografie« veröffentlicht: Mit Hilfe allgemein verständlicher Werkeinführungen und bislang nicht übersetzter Quellen erzählt er die Geschichte eines Originalgenies zwischen Romantik und Moderne, nordischer Naturmystik und Berliner Boheme. Eine Biografie, die ebenso den Menschen wie den Künstler im Fokus hat und zugleich eine ganze Epoche skizziert.

240. Geburtstag von Jane Austen am 16. Dezember

Janes Austen genügten sechs Romane, um eine der bedeutendsten englischen Schriftstellerinnen des 19. Jahrhunderts zu werden, die beim gebildeten Bürgertum und der breiten Masse gleichermaßen Anerkennung fand. Die Bewunderer des Werks von Jane Austen werden als »Janeites« bezeichnet. Ob sich auch Sybil G. Brinton zum »Janeism« bekannte, ist nicht überliefert. Die in der englischen Grafschaft Worcestershire geborene Autorin legte 1913 die erste Fortsetzung zu Jane Austens berühmten Romanen vor: »Alte Bekannte – neue Liebschaften« setzt ein, wo »Stolz und Vorurteil« aufhört. Sybil G. Brinton entführt die Leser stilsicher in die faszinierende Welt von Elizabeth Bennett und Mr. Darcy sowie anderer liebgewonnenen Figuren aus Austens literarischem Kosmos und spinnt die Fäden ihrer Leben an wohlbekannten Orten wie London, Bath und Pemberley weiter – neue Romanzen, Freundschaften und Verwicklungen entstehen. Der Roman erscheint im März 2016 im Parthas Verlag erstmals auf Deutsch.

150. Geburtstag von Rudyard Kipling am 30. Dezember

Vor 150 Jahren am 30. Dezember 1865 wurde Rudyard Kipling in Bombay geboren. Er besuchte die Schule in England und kehrte später nach Indien zurück. Dort arbeitete er als Journalist und Schriftsteller und wurde bald zum beliebtesten und millionenfach gelesenen Autor. Mit seinen beiden Dschungelbüchern und dem Roman »Kim« wurde Kipling weltberühmt. 1907 wurde er als erster Engländer mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. Die Edition Büchergilde feiert den runden Geburtstag mit einer prächtigen illustrierten Neuausgabe von Kiplings Klassiker »Über Bord« (Übersetzung: Gisbert Haefs). Der Hamburger Illustrator Christian Schneider hat den Abenteuerroman mit detailreichen und lebendigen Farbillustrationen neu bebildert. Einzigartig ist auch das Buchdesign: Der vordere Buchdeckel aus Leinen hat eine Einstecktasche, die eine Seekarte enthält. Damit bei dieser turbulenten Seefahrergeschichte auch kein Leser und keine Leserin im Atlantik verloren geht.

50. Todestag von Ruth Landshoff-Yorck am 19. Januar 2016

»Sehr wenige begreifen, daß ein Mädchen mit wenig PS viel schneller vorwärts kommen will als alle Jungen mit Mercedes oder 8-Zylinder-Bugattis«, schrieb Ruth Landshoff-Yorck in ihrem ersten Feuilleton, das 1927 unter dem Titel »Das Mädchen mit wenig PS« erschienen ist. Pünktlich zum 50. Todestag von Landshoff-Yorck am 19. Januar 2016 bietet der gleichnamige Band aus dem AvivA Verlag die Möglichkeit, eine der unterhaltsamsten und spannendsten Autorinnen der Weimarer Republik neu zu entdecken. »Das Mädchen mit wenig PS« versammelt rund 50 mitreißende Reportagen, pointierte Skizzen, kuriose Anekdoten von Ruth Landshoff-Yorck aus den zwanziger und beginnenden dreißiger Jahren. Unvoreingenommen und unkonventionell nähert sich die glamouröse Schriftstellerin und Schauspielerin in ihren Texten Zeitgeist und Lebensart der Weimarer Republik an.