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Dezember 2016

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

zum 150. Geburtstag von Wassily Kandinsky am 16. Dezember empfehlen wir Ihnen vier Bücher, die einen ganz neuen Blick auf den Künstler bieten.

Mit einem freundlichen Gruß von

Kirchner Kommunikation

Birgit Poppe: Kandinsky und seine Zeit / Kandinsky. Memo (E. A. Seemann Verlag)

Kandinsky gilt als einer der bedeutendsten Expressionisten und »Erfinder« der abstrakten Malerei. 1896 zog der gebürtige Russe nach München, gründete dort 1911 den »Blauen Reiter« und folgte 1922 dem Ruf Walter Gropius’ an das legendäre Weimarer Bauhaus. Zu seinem Freundeskreis zählten Franz Marc, Alexej von Jawlensky, Paul Klee, August Macke und Gabriele Münter, wobei ihn mit Münter eine ganz besondere Beziehung verband.

Kandinskys Leben und Werk wird beleuchtet in einem neuen Buch von Birgit Poppe: »Kandinsky und seine Zeit«. Die Monografie präsentiert die farbkräftigen Bilder des Künstlers, beleuchtet seine innovativen Impulse für die Malerei und erzählt eindrücklich von seiner Liebe zu den Frauen.

Zudem liegt im Verlag E. A. Seemann das »Kandinsky. Memo«, ein Gedächtnisspiel mit 36 Motiven des berühmten Expressionisten, vor.

Daan Remmerts de Vries: Herr Kandinsky war ein Maler (E. A. SEEMANNs BILDERBANDE)

Eines Tages flüstert ein blaues Pferd Herrn Kandinsky verrückte Ideen ins Ohr: »Male die Dinge doch so, wie sie sich anfühlen!« Landschaften aus pulsierend-bunten Flecken entstehen. Herr Kandinsky ist glücklich. Doch nicht jeder teilt seine Begeisterung, und auf einmal ist sein blauer Freund verschwunden …

In verspielten Illustrationen zeigt das Buch des niederländischen Kinderbuchautors Daan Remmerts de Vries jungen Leserinnen und Lesern die Entwicklung des russischen Malers Wassily Kandinsky, seinen Weg zur abstrakten Kunst.

Annabell Howard (Text) / Adam Simpson (Illustration): Gestatten Kandinsky (Parthas Verlag)

Die englische Kunsthistorikerin Annabell Howard erzählt in dem originell gestalteten Band »Gestatten Kandinsky« das bewegte und unstete Leben des berühmten Malers anschaulich nach und stellt dabei sowohl den Künstler als auch den Privatmann Wassily Kandinsky in allen Werk- und Lebensphasen vor. Neben einer Auswahl von großen Werken des Malers dokumentieren liebevolle Illustrationen des Künstlers Adam Simpson Kandinskys Weg von der Gegenständlichkeit zur Abstraktion.

Wassily Kandinsky: Vergessenes Oval. Gedichte aus dem Nachlass (Verlagshaus Berlin)

Zum 150. Geburtstag Wassily Kandinskys kann der Maler auch als Dichter entdeckt werden. »Vergessenes Oval. Gedichte aus dem Nachlass« (Verlagshaus Berlin) zeigt Kandinskys Weg zur Abstraktion auf literarischer Ebene. Durch seinen genauen Blick auf das Konkrete und seine Lust an der Sprache entstehen Texte, in denen Positionen der Moderne wie Dadaismus und Konkrete Poesie vorweggenommen werden – Künstler wie Hugo Ball oder Hans Arp zeigten sich begeistert.

Alexander Graeff und Alexander Filyuta sind die Herausgeber des Bandes, der auch ein Nachwort Graeffs enthält. Alexander Filyuta hat die Gedichte aus dem Russischen übertragen, Christoph Vieweg den Band illustriert. Die zweisprachige, aufwendig gestaltete Ausgabe ist Mitte Oktober in der Lyrik-Reihe Edition ReVers (Verlagshaus Berlin) erschienen, die 2015 von der Stiftung Buchkunst als eines der 25 »Schönsten deutschen Bücher« ausgezeichnet wurde.