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Dezember 2012

Sehr geehrte Damen und Herren,

zur kalten Jahreszeit sind wir mit den Gedanken schon im Frühling. Anbei finden Sie einen ersten Ausblick auf die Bücher, die Sie 2013 erwarten: Zwölf besonders schöne, packende, aufwändig illustrierte Bücher aus zwölf Verlagen.

Mit herzlichen Grüßen von

Kirchner Kommunikation

Kerstin Decker »Richard Wagner. Mit den Augen seiner Hunde betrachtet« (Berenberg Verlag, Februar 2013)

Das Geburtstagskind Richard Wagner geschildert aus der Perspektive seiner Hunde – Kerstin Decker hat den tierischen Begleitern Wagners ein Buch gewidmet. Denn Wagners Hunde reisten mit dem Komponisten nach Paris, teilten sein Exil bei Luzern und fanden ihre letzte Ruhestatt gleich neben dem Festspielhaus von Bayreuth.

Husch Josten »Fragen Sie nach Fritz« (Berlin University Press, März 2013)

Nach ihren beiden Romanen »In Sachen Joseph« und »Das Glück von Frau Pfeiffer« legt Husch Josten mit »Fragen Sie nach Fritz« im März 2013 ihren ersten Erzählband vor. Gewohnt eindringlich und humorvoll schildert sie Momentaufnahmen, die doch immer den Blick auf das Existentielle und Ganze ermöglichen.

Alper Canıgüz »Secret Agency« (binooki Verlag, Januar 2013)

Der türkische Kultautor Alper Canıgüz erzählt in »Secret Agency« die rasante Geschichte eines mittelmäßigen Werbetexters, der nach etlichen beruflichen und privaten Fehlschlägen einen Neubeginn wagt. Doch der neue Job in einer obskuren Agentur, deren einziger Kunde eine esoterische Lebensberatung ist, führt Musa in ein bizarres Abenteuer. Der neue Roman von Canıgüz ist ein skurriles Lesevergnügen, bei dem sich die Kreativwirtschaft in eine Mördergrube verwandelt und sich tödlicher Ernst mit absurdem Humor abwechselt.

Elizabeth Taylor »Versteckspiel« (Dörlemann Verlag, 14. Februar 2013)

Die Werkausgabe der großen englischen Autorin Elizabeth Taylor (1912-1975) im Dörlemann Verlag wird fortgesetzt. Am 15. Februar 2013 erscheint »Versteckspiel« (»A Game of Hide and Seek«) in der Übersetzung von Bettina Abarbanell. Meisterhaft erzählt Taylor von einer unerfüllten Liebe in den 1940er Jahren und einem Begehren jenseits von Konventionen. »›Versteckspiel‹ ist Taylors fünfter Roman und einer ihrer Besten. Als sie ihn schrieb, hatte sie ihren Ton gefunden, und der Roman zeigt alle Facetten ihres Könnens«, schwärmt die englische Autorin Elizabeth Jane Howard.

Peter Fröberg Idling »Pol Pots Lächeln« (Edition Büchergilde, März 2013)

Sein Debüt »Pol Pots Lächeln« machte den Schweden Peter Fröberg Idling (*1972) zum Shooting Star der schwedischen Literaturszene. Das Buch handelt von Kambodscha in den Jahren unter Pol Pot, in denen ein großer Teil der Bevölkerung entweder verhungerte oder ermordet wurde. Es handelt auch von der Reise, die vier schwedische Linksintellektuelle 1978 in das Land unternahmen, und die von einem friedlichen, prosperierenden Kambodscha berichteten. Wie gelang es Pol Pot, eine 1000 Kilometer lange Potemkin’sche Kulisse aufzubauen? Und was sahen die vier Schweden wirklich auf ihrer Reise? »Pol Pots Lächeln« ist eine eindrucksvolle Verbindung von Dokumentation und Literatur in der Tradition von Sven Lindqvist, Carsten Jensen oder Ryszard Kapuciskis.

»lost words – lost worlds. Ein europäisches Wörterbuch« (edition.fotoTAPETA, März 2013)

Die Herausgeberinnen dieses Bandes haben Schriftsteller und Intellektuelle aus Europa eingeladen, an einem Wörterbuch verlorener Begriffe mitzuwirken, die von vergangenen Welten erzählen. In dreizehn Texten erinnern sich Autorinnen und Autoren am Begriffe wie »Gänsehaut«, »Endversorgung«, »Bummelant« und »Displaced Person« und zeichnen die Geschichte Europas und seiner Länder nach. Mit Beiträgen von u.a. Aris Fioretos, Katja Lange-Müller, Melinda Nadj Abonji, Martin Pollack, Olga Tokarczuk, Nino Vetri und Serhij Zhadan.

David Weinberger »Too big to know« (Hans Huber Verlag, Februar 2013)

Im Februar 2013 erscheint mit »Too big to know« das neue Buch des Harvard-Mitarbeiters und Internet-Philosophen David Weinberger. Einem großen Publikum bekannt geworden als Verfasser des Cluetrain-Manifests, untersucht Weinberger in »Too big to know«, welche Auswirkungen das Netz auf unseren Umgang mit Wissen hat und wie sich dadurch das Wissen selbst verändert.

Thomas Blubacher »Gustaf Gründgens. Die Biografie« (Henschel Verlag, Februar 2013)

Der Theaterwissenschaftler Thomas Blubacher präsentiert in seinem Buch, anhand einer Fülle von neuen biografischen Details, die er in akribischer Recherche und durch zahlreiche Gespräche mit Zeitzeugen herausgefunden hat, eine lebendige Darstellung des »Mythos GG« und liefert das Porträt eines erstaunlich unsicheren, an sich selbst verzweifelnden und zutiefst einsamen Menschen. Die Biografie ist ausgestattet mit bisher unveröffentlichten Fotos und einem erstmals vollständigen Rollenverzeichnis.

Vier Prosastücke von Kurt Tucholsky, illustriert von Franziska Walther (Kunstanstifter Verlag, März 2013)

Humorvoll und pointiert erzählt Tucholsky in vier kurzen Texten von Alltäglichem und Groteskem. Die junge und vielfach ausgezeichnete Illustratorin Franziska Walther hat die Beobachtungen des großen Essayisten und Autors mit ganzseitigen, farbigen Illustrationen bebildert. Ein skurriles, buntes Tucholsky-Buch, nicht nur für Fans des großen Publizisten.

Jean Frémon (Hg.) »Louise Bourgeois: Moi, Eugénie Grandet« (Piet Meyer Verlag, März 2013)

Louise Bourgeois hat sich gerne mit Eugénie Grandet verglichen, der Titelheldin aus Balzacs gleichnamigen Roman. In ihren letzten Lebensmonaten entstand ein Zyklus von Zeichnungen, dem sie den Namen »Eugénie Grandet« gab. Die Neuerscheinung des Piet Meyer Verlages stellt diesen Zyklus erstmals vor, begleitet von Bourgeois’ »Ode an Eugénie Grandet« und einem Essay des Kunstkritikers Jean Frémon.

Ingvar Ambjørnsen »Eine lange Nacht auf Erden« (Rotbuch Verlag, März 2013)

Ingvar Ambjørnsen beschäftigt sich in seinem neuen Roman »Eine lange Nacht auf Erden« mit dem Prozess des Alterns. Er schildert das Leben des bekannten Journalisten Claes Otto Gedde, der längst sein »Verfallsdatum« überschritten hat und zum alternden Star geworden ist. Hintersinnig, zuweilen tragikomisch, aber stets höchst unterhaltsam.

Ricardo Domeneck »Körper: Ein Handbuch« (Verlagshaus J. Frank | Berlin, März 2013)

Ricardo Domeneck, 1978 in Sao Paolo geboren, lebt heute in Berlin und gehört zu den aufregendsten Stimmen Lateinamerikas. Jetzt erscheinen ausgewählte Texte Domenecks in der Übersetzung von Odile Kennel erstmals auf Deutsch. Thema des Gedichtbandes ist der Körper – als Subjekt der Lust, als »Ort der Anatomie« und als Instanz der Wahrnehmung von Welt. Geschichte, Alltag, Philosophie, Pop und Poesie, Persönliches und Politisches gehen in den Texten eine spannungsreiche Synthese ein.