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Februar 2014

Sehr geehrte Damen und Herren,

die folgenden Autorinnen und Autoren werden auf der diesjährigen Leipziger Buchmesse zu Gast sein, herzlich laden wir Sie zu den stattfinden Lesungen und Buchpräsentationen ein.

Wir wünschen Ihnen eine spannende Messe!

Mit besten Grüßen von

Kirchner Kommunikation

Andrea Weisbrod: Madame de Pompadour und die Macht der Inszenierung (AvivA Verlag, ET Mitte März 14)

Pünktlich zum 250. Todestag von Madame de Pompadour am 15. April 2014 legt Andrea Weisbrod eine Historie und Kunstgeschichte verknüpfende Biografie vor, die einen neuen Blick auf diese facettenreiche Persönlichkeit bietet. Die Historikerin und Autorin räumt mit den hartnäckigen Klischees »der Pompadour« als intriganter Geliebten eines schwachen Königs auf und zeigt die Mätresse als geschickte Strategin, die ihre Position am Hof mit wohlüberlegten Kommunikationsstrategien dauerhaft stabilisierte. Anhand von acht Porträts, die Pompadour von den wichtigsten Künstlern ihrer Zeit anfertigen ließ, offenbart Weisbrod die Selbstinszenierung und das Wirken der ersten bürgerlichen Mätresse.

Andrea Weisbrod stellt ihr neues Buch am Freitag, den 14. März um 19 Uhr im Schillerhaus Gohlis (Menckestraße 42, 04155 Leipzig) vor.

Jens Steiner: Carambole (Dörlemann Verlag, bereits erschienen)

Für seinen zweiten Roman »Carambole« erhielt Steiner den Schweizer Buchpreis 2013. Die Jury würdigte »Carambole« als »einen Roman von großer poetischer Kraft, der in zwölf Runden einen dörflichen Schauplatz zwischen Stille und untergründiger Gewalt komponiert.«

Jens Steiner ist am Donnerstag, den 13. März ab 14 Uhr zu Gast am arte-Stand in der Glashalle.

Artur Klinaŭ: PARTISANEN. Kultur_Macht_Belarus (edition.fotoTAPETA, ET Mitte März)

Klinaŭ ist belarussischer Künstler, Architekt, Publizist und Herausgeber von pARTisan, dem einzigen Magazin für zeitgenössische Kunst in Weißrussland. Im März erscheint nach »Minsk. Sonnenstadt der Träume« (Suhrkamp, 2006) sein neues Buch. Klinaŭs These: Allein Kunst und Kultur können in Belarus die Krise des Landes und der Gesellschaft lösen, die Politik kann das nicht. Der Band enthält des weiteren deutsche Erstübersetzungen von Texten aus pARTisan.

Artur Klinaŭ spricht am Donnerstag, den 13. März um 12.30 Uhr im Forum International (Halle 4 Stand C503) mit Olga Kapustina über sein Buch.

Eberhard Görner: Walter Jurmann – sein Leben, seine Musik. Mit einem Vorwort von Max Raabe (Henschel Verlag, ET 19. Februar 14)

›Veronika, der Lenz ist da!‹ ist nur einer der vielen Schlager, die dem genialen Erfinder von Melodien Walter Jurmann (1903–1971) zu verdanken sind. 1933 verließ er Nazi-Deutschland, um über Paris, wo er ebenfalls zahlreiche Erfolge verbuchen konnte, schließlich dem Ruf nach Hollywood zu folgen. Dort komponierte er z. B. für Kinohits mit den Marx Brothers, Judy Garland oder Clark Gable. Eberhard Görner berichtet von Jurmanns bewegtem Leben, über das der Leser außerdem durch exklusive Interviews mit seiner Witwe Yvonne erfährt.

Bei der musikalischen Buchpräsentation am Donnerstag, den 13. März stellt Eberhard Görner ab 19 Uhr seine Biografie in der Oper Leipzig (Augustusplatz 12, 04109 Leipzig) vor.

Jochen Kowalski: Der Countertenor Jochen Kowalski (Henschel Verlag, bereits erschienen)

Als erster Countertenor der DDR gefeiert, führten ihn zahlreiche Engagements auch auf die großen Opernbühnen in aller Welt, wo ihn das Publikum gleichermaßen bejubelte. Ehrlich, offen und mit erfrischendem Humor schildert Jochen Kowalski in seiner Autobiografie »Der Countertenor Jochen Kowalski« sein bewegtes Sängerleben zwischen Ost und West ebenso wie seinen weiteren Weg nach der Wende. Das Buch, das in Gesprächen mit Susanne Stähr entstanden ist, gewährt nicht nur Einblicke hinter die Kulissen des Musikbetriebs, sondern zeigt Jochen Kowalski auch von seiner ganz privaten Seite.

Der Countertenor Jochen Kowalski präsentiert am Freitag, den 14. Februar um 19 Uhr in der Oper Leipzig (Augustusplatz 12, 04109 Leipzig) seine Autobiografie im Gespräch mit der Dramaturgin Susanne Stähr.

Annette Wieners: Goldene Zeiten (Horlemann Verlag, ET Mitte März)

Die Kölner Schriftstellerin und Journalistin Annette Wieners erzählt von einer Welt in der Zukunft, die von einer überalterten Gesellschaft geprägt ist und in der es kaum noch junge Menschen gibt. Die Behörden nehmen die junge Gärtnerin Cosma ins Visier, die bei ihrer Zusammenarbeit mit alten Menschen den Tod als ständigen Begleiter nicht akzeptieren möchte – auch dann nicht, wenn für jemanden die Zeit gekommen ist. Als Cosma das alles nicht mehr verkraften kann und schließlich die Nerven verliert, spendiert die »Soziale Kasse« ihr eine Auszeit, in der sie sich erholen und Distanz zum Tod aufbauen soll. Doch anstatt ihr Mitgefühl zu überwinden, verbündet sich Cosma mit den Alten gegen das bestehende System.

Annette Wieners liest am Freitag, den 14. März um 19 Uhr im Kinder- und Jugendzentrum Halle 5 e.V. (Windscheidstraße 51, 04277 Leipzig) aus ihrem neuen Roman.

Klaus-Dieter Block: Ach du liebe Schweiz (Steffen Verlag, ET Mitte März)

Der Publizist und habilitierte Wirtschaftswissenschaftler Klaus-Dieter Block legt ein unterhaltsames und faktenreiches Portrait über das Gastland 2014 auf der Leipziger Buchmesse vor. In seinen Reportagen widmet er sich den Klischees rund um die kleine Alpenrepublik – von Schweizer Uhren, Schokolade und Käse über Neutralität und Urdemokratie bis hin zum Reichtum des Landes und dem Bankengeheimnis.

Klaus-Dieter Block präsentiert sein neues Buch am Freitag, den 14. März um 13 Uhr im Sachbuchforum (Halle 5 A 211).

Ernst Piper: Nacht über Europa. Kulturgeschichte des Ersten Weltkriegs (Ullstein Buchverlage/Propyläen Verlag, bereits erschienen)

Der Historiker hat sich intensiv mit den kulturgeschichtlichen Aspekten des Ersten Weltkriegs befasst und entfaltet in seinem Buch ein großes geistiges Panorama dieser Zeit. Eindringlich zeigt Ernst Piper, wie sich das Kriegsgeschehen in Debatten, Literatur und Bildmedien spiegelt. Er stellt die politischen, geistigen und künstlerischen Akteure als Seismographen der tiefgreifenden Veränderungen vor, die die Welt erschütterten.

Ernst Piper stellt sein Buch am Freitag, den 14. März ab 18 Uhr in der Alten Nikolaischule (Sachbuchforum, Nikolaikirchhof 2, 04109 Leipzig) vor.

Carl-Christian Elze: Aufzeichnungen eines albernen Menschen (Verlagshaus J. Frank | Berlin, ET 10. März)

Im Januar wurde der Leipziger Autor mit dem Joachim-Ringelnatz-Nachwuchspreis für Lyrik 2014 ausgezeichnet. Jetzt erscheint sein neuer Erzählband, der mit exzentrischen Figuren, aberwitzigen Einfällen und surrealistischen Elementen besticht.

Carl-Christian Elze liest am Freitag, den 14. März ab 17 Uhr an der Leseinsel Junge Verlage (Halle 5 D 200) aus seinem Erzählband.

Alexander Graeff: Kebehsenuf (Verlagshaus J. Frank | Berlin, ET 10. März)

Literatur oder Leben? Traum oder Alltag? Die Figuren in Alexander Graeffs neuen Erzählungen sind Sonderlinge und Exzentriker, die sich normierten Lebensläufen verweigern. Die Texte des Berliner Philosophen und Schriftstellers sind gleichzeitig philosophische Versuchsanordnungen, in denen das Scheitern zum Prinzip erhoben wird.

Alexander Graeff stellt am Freitag, den 14. März ab 17 Uhr an der Leseinsel Junge Verlage (Halle 5 D 200) sein neues Buch »Kebehsenuf« vor.