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Februar 2016

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

Katzen auf berühmten Gemälden, Waldtiere in Masken, Füchse, die vorher Damen waren …  Tiere waren schon immer Inspiration für Schriftsteller und Künstler, und sie sind es noch. Dass Tiere ein interessantes Sujet in Literatur und Kunst sind, liegt auf der Hand. Sie verkörpern das Animalische, das Verspielte, das Gefährliche, sie sind gleichermaßen symbolhaft und alltäglich. Wir sind bei den von uns vertretenen Verlagen auf die Pirsch gegangen und haben Ausschau gehalten nach Neuerscheinungen mit Tieren. Hier sind sie. Viel Spaß beim Lesen!

Mit einem freundlichen Gruß von

Kirchner Kommunikation

Kenneth Oppel: »Das Nest«, mit Illustrationen von Jon Klassen (Dressler, 25. Januar 2016)

Im Dressler Verlag ist soeben Kenneth Oppels Roman »Das Nest«, illustriert von Jugendliteraturpreis-Gewinner Jon Klassen, erschienen. Eindringlich erzählt Oppel von Steve und seiner Familie: Sein neugeborener Bruder kämpft um sein Leben und fordert die gesamte Aufmerksamkeit seiner Eltern. Währenddessen wächst am Hausdach langsam ein bedrohliches Wespennest. Als sich eines Nachts die Wespenkönigin in Steves Träume einschleicht und ihm anbietet, das Baby zu »reparieren«, scheinen seine Wünsche erhört zu werden. Doch die Dinge nehmen eine finstere Wendung, als Steve erkennt, was wirklich mit dem Kleinen geschehen soll.

David Garnett: »Dame zu Fuchs« (Dörlemann Verlag, 27. Januar 2016)

Eine zarte und vorbildliche Ehefrau verwandelt sich unvermutet in einen Fuchs. Tapfer versucht der junge Ehemann, den neuen und animalischen Bedürfnissen seiner Frau zu folgen. David Garnett, Schriftsteller, Verleger, Kritiker und Mitglied der glamourösen Bloomsberries, erzählt in seinem schmalen Roman „Dame zu Fuchs“ von einer fantastischen Verwandlung.

Der von Maria Hummitzsch neu übersetzte Roman, der im Jahr seiner Erstveröffentlichung 1922 gleich mehrere Auszeichnungen erhielt, ist soeben im Dörlemann Verlag erschienen.

Laurent Moreau: »Im Wald der Masken« (Kleine Gestalten, soeben erschienen)

Das Mitmachbuch »Im Wald der Masken« erweckt den verwunschenen Wald mit farbkräftigen Lithografien zum Leben. Ein unglückseliger Jäger zieht in dieser Landschaft aus Papier und Farbe von Seite zu Seite, beharrlich verfolgt er seine Beute. Die Bewohner des Waldes – von schelmischen Affen über Waldriesen bis hin zu majestätischen Rehböcken – sind dem Waidmann jedoch scheinbar stets einen Schritt voraus. Neun vorgestanzte Masken zum Heraustrennen laden zum Mitmachen und Weitererzählen ein: Kinder, Eltern, Geschwister und Freunde können im Nu in die Rollen der einzelnen Waldkreaturen schlüpfen.

Michail Bulgakow: »Das hündische Herz«, illustriert von Christian Gralingen (Edition Büchergilde, 15. März 2016)

»Das hündische Herz« ist eine der bekanntesten Novellen von Michail Bulgakow. Der geniale Chirurg Filipp Filippowitsch lockt den Straßenhund Lumpi mit einer »Krakauer spezial« zu sich nach Hause. Er pflanzt ihm die Hirnanhangsdrüse und die Hoden eines Kleinkriminellen ein und kreiert aus ihm den »neuen Menschen«. Doch der zum kommunistischen Genossen mutierte Tiermensch erweist sich bald nicht nur als echter Halunke. Er bleibt Tier, freilich in Menschengestalt, und erst die gewaltsame Umkehrung der Operation kann die Gesellschaft retten. Der Berliner Illustrator und Kommunikationsdesigner Christian Gralingen hat Bulgakows Erzählung (aus dem Russischen von Alexander Nitzberg) bebildert. Die vielschichtigen Illustrationen tragen Züge technischer Konstruktionszeichnungen und erinnern an die russische Avantgarde der frühen 1920er Jahre.

»FatCatArt Memo« Gedächtnisspiel mit 36 Kunstwerken und einer fetten Katze (Seemann Henschel, März 2016)

Was hat Leonardo da Vincis geheimnisvoll lächelnde »Mona Lisa« wohl veranlasst, einen zehn Kilogramm schweren Fellkörper liebevoll in die Arme zu schließen? Und warum planscht, wenig wasserscheu, ein freches behaartes Bündel in Monets zauberhaftem »Seerosenteich« herum?

In die 36 Meisterwerke des Gedächtnisspiels »FatCatArt Memo« hat sich ein rot getigerter Kater namens Z eingeschlichen: Zarathustra, das Haustier der russischen Künstlerin Svetlana Petrova, ist inzwischen ein international bekannter Star. Er hat sich mittels einer speziellen Collagetechnik seiner Besitzerin in zahllose berühmte Gemälde alter und moderner Meister gemogelt. Auch vor Malewitschs »Rotem Quadrat« und Klimts »Kuss« machte der Stubentiger nicht halt. Von Sandro Botticellis »Geburt der Venus« über Caravaggios »Bacchus«, Hokusais »Großer Welle«, Chagalls »Geliebte« bis hin zu Raffaels »Sixtinischer Madonna« – in jedes dieser Meisterwerke brachte der Kater nicht nur sein außerordentliches Volumen ein, sondern auch zwei flauschige Ohren und vier weiße Pfoten. Humorvolle Bilder für alle Kunst- und Katzenliebhaber.