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Januar 2018

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

Berlin, London, München, Basel und Wien locken gerade mit großartigen Ausstellungen: von der »heiligen Stadt« über die Porträtmalerei Modiglianis und die Kopfüber-Bilder von Georg Baselitz bis hin zur Farbfotografie von Joel Meyerowitz. Die passenden Novitäten zu den Ausstellungen gibt es im Berenberg Verlag, bei E.A. SEEMANNs BILDERBANDE, ebersbach & simon und Laurence King Publishing zu entdecken.

Einen schönen und kunstvollen Winter wünscht

Kirchner Kommunikation

Thomas Sparr: Grunewald im Orient. Das deutsch-jüdische Jerusalem (Berenberg Verlag, soeben erschienen)

Anfang der 1920er Jahre als Gartenstadt angelegt, wurde Jerusalems Vorort Rechavia ab 1933 zu einem Zentrum der deutschen Juden. Hier lebten Else Lasker-Schüler, Gershom Scholem oder Martin Buber; Gabriele Tergit, Mascha Kaléko oder Amos Oz schrieben und dichteten über Rechavia. Der idyllisch gelegene Vorort wurde zum »Jeckenland« (David Kroyanker), einem lebendigen deutsch-jüdischen Mikrokosmos.

In seinem Buch »Grunewald im Orient. Das deutsch-jüdische Jerusalem« zeichnet Thomas Sparr das bewegende Bild eines Viertels und der Menschen, die hier lebten. Der geografische Raum von Sparrs Geschichte erstreckt sich über eine Handvoll Straßen, Plätze, Cafés und Läden. Doch auf diesem vergleichsweise kleinem Raum verdichtet sich eine Zeit, die von der Weimarer Republik bis weit in die Nachkriegsjahre reicht.

Bis zum 30. April 2018 zeigt das Jüdische Museum Berlin die Ausstellung »Welcome to Jerusalem«, die sich den historischen Aspekten der »heiligen Stadt« und den aktuellen Stimmen widmet. Am Mittwoch, den 28. Februar präsentiert Thomas Sparr sein neues Buch ab 19 Uhr im Großen Saal des Hauses.

Olivia Elkaim: Modigliani, mon amour (ebersbach & simon, ET 19. Februar 2018)

Amedeo Modiglianis Frauenporträts sind weltberühmt, darunter auch diejenigen seiner letzten Geliebten und Muse Jeanne Hébuterne. Die französische Schriftstellerin Olivia Elkaim widmet sich in ihrem Roman »Modigliani, mon amour« der tragischen Liebesgeschichte der beiden und erzählt sie aus der Perspektive der Jeanne Hébuterne.

1916 lernt die junge Kunststudentin den 14 Jahre älteren, mittellosen Maler in Paris kennen. Ihren anfänglichen Ängsten zum Trotz gibt sie seinen Avancen nach, verlässt ihr Elternhaus und folgt ihm ins Künstlerviertel Montparnasse. Als gegen Ende des Ersten Weltkriegs eine Invasion deutscher Truppen droht, flieht das Paar nach Südfrankreich und lebt dort im Umfeld von Künstlern wie Pablo Picasso und Pierre-Auguste Renoir. Doch die leidenschaftliche, exzessive Liebe zwischen Modigliani und Hébuterne entfaltet eine zunehmend zerstörerische Kraft.

Bis zum 2. April 2018 präsentiert die Londoner Tate Modern die Ausstellung »Modigliani«, in der auch mehrere von Modiglianis Porträts der Jeanne Hébuterne zu sehen sind.

Benita Roth (Text) und Gino Alberti (Illustration): Im Wunderwald mit Georg Baselitz (E.A. SEEMANNs BILDERBANDE, soeben erschienen)

In Sandkuhlen suchte er als Kind den Weg ans andere Ende der Welt: Georg Baselitz, geboren als Hans-Georg Kern am 23. Januar in Deutschbaselitz, ist heute einer der bedeutendsten Künstler der Gegenwart. Seine Malerei ist meist großformatig, die Farbe trägt er gehend, kniend und kriechend auf die Leinwände auf, seine Holzskulpturen bearbeitet er mit der Kettensäge, manche Motive stehen Kopf. Pünktlich zu seinem 80. Geburtstag erscheint bei E. A. SEEMANNs BILDERBANDE ein Kinderbuch über den Künstler: »Im Wunderwald mit Georg Baselitz« von Benita Roth (Text) und Gino Alberti (Illustration) macht die Eigenheiten seines Schaffens sichtbar und erzählt von der Kindheit des Malers, seinem Weg zur Kunst und der Suche nach der »echten Malerei«.

Eine »Hommage à Georg Baselitz« ist vom 23. Januar bis 3. März 2018 in der Contemporary Fine Arts Galerie in Berlin zu sehen. Zu Ehren des 80. Geburtstags von Georg Baselitz zeigt die Staatliche Graphische Sammlung München in der Pinakothek der Moderne vom 23. Januar bis 18. Februar 2018 Hauptwerke seines Schaffens. Vom 21. Januar bis 29. April 2018 ist in der Fondation Beyeler eine Retrospektive mit rund 80 Gemälden und 10 Skulpturen von Georg Baselitz zu sehen. Parallel zur Ausstellung in der Fondation Beyeler präsentiert das Kunstmuseum Basel Werke auf Papier von Georg Baselitz. In Österreich ist Baselitz der Albertina eng verbunden, die 127 Werke hält – einige sind bis 18. Februar im Sektor »Albertina Contemporary« ausgestellt. Auch in der Sammlung Essl ist Baselitz stark vertreten, für weitere Ausstellungen ist also gesorgt.

Joel Meyerowitz: Where I find myself. A Lifetime Retrospective (Laurence King Verlag, soeben erschienen)

Joel Meyerowitz zählt zu den bedeutendsten Vertretern der Street und New Color Photography. Der Bildband »Where I find myself. A Lifetime Retrospective« spiegelt nun erstmals die gesamte Laufbahn des New Yorker Fotografen wider.

Um die gleichermaßen von Perfektion und Spontaneität geprägte Persönlichkeit von Joel Meyerowitz bestmöglich abzubilden, ist dieser Band in zwei Teile gegliedert (»Klassisches« und »Jazz«) und von den zuletzt aufgenommenen zu den frühesten Fotografien sortiert. Alle großen Projekte des Fotografen werden gezeigt: seine Exklusivreportage über Ground Zero, seine Trips durch die Vereinigten Staaten in den Fußstapfen von Robert Frank, seine Experimente beim Vergleich von Schwarz-Weiß- und Farbfotografie und seine Straßenszenen, die inzwischen Kultstatus erlangt haben.

Bis zum 11. März 2018 zeigt das C/O Berlin die Ausstellung »Joel Meyerowitz. Why Color? Retrospective«, die sich dem Verhältnis der Farb- zur Schwarz-Weiß-Fotografie im Werk des Fotografen widmet.