Kirchner PR

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Juli 2017

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

von poetischer Reiseprosa und einer haarsträubenden Intrige in der Normandie über eine rasante Einführung in die Geschichte und Literatur Georgiens bis hin zur Midlifecrisis-Liebesgeschichte – zur Ferienzeit empfehlen wir Urlaubslektüre aus 4 Verlagen für den Reisekoffer.

Einen schönen Sommer wünscht
Kirchner Kommunikation

Sophie Reyer: Schildkrötentage (Czernin Verlag; ET 23. August 2017)

Sich in einen Panzer zurückziehen zu können und selbst zu der Schildkröte zu werden, die sie als Kinder immer hatte haben wollen: Das wünscht sich Flora angesichts des Älterwerdens. Nicht nur, dass sie plötzlich eine große Falte im Gesicht entdeckt und Rückenschmerzen hat – zu allem Überfluss verliert sie auch noch ihren Job und in ihre Wohnung wird eingebrochen. Von Ärzten und Therapeuten fühlt sie sich missverstanden. Doch dann wird aus der Midlifecrisis eine Midlifecrisis-Liebesgeschichte … Die in Wien geborene Schriftstellerin, Autorin für Kindertheater und Komponistin Sophie Reyer erzählt charmant und mit leichter Hand vom Älterwerden, von Liebe, Lügen, Sinnkrisen und den Panzern zwischen uns. 

Annemarie Schwarzenbach: Orientreisen. Reportagen aus der Fremde (ebersbach & simon; ET 18. September 2017)

Am 15. November jährt sich der Todestag der »unheilbar Reisenden« Annemarie Schwarzenbach zum 75. Mal. Zu diesem Anlass bringt der Verlag ebersbach & simon die erstmals 2010 erschienenen Reportagen aus den Jahren 1933 bis 1940 neu heraus. Annemarie Schwarzenbach schildert in diesen Texten ihre Eindrücke von ihren Reisen durch Anatolien, Bagdad und Teheran bis in die Wüsten Turkestans und den Hindukusch. Vor dem Hintergrund des Zweiten Weltkriegs erzählt sie von heute versunkenen Orten, die poetischen Passagen machen den Reiz dieser Reiseprosa aus.

Ulrike und Manfred Jacobs: Sisis Vermächtnis (Picus Verlag; soeben erschienen)

Kaum hat Dr. Joseph Kaiser sein neues Amt in Wien als Direktor der Stiftung für Kultur angetreten, entdeckt er Ungereimtheiten in den Haushaltsplänen: Seit mehr als 130 Jahren fließen beträchtliche Zahlungen nach Frankreich, für die sich keine Erklärung findet. Eine nebulöse Verfügung der österreichischen Kaiserin Elisabeth, die auf einen Besuch im Sommer 1875 in der Normandie zurückgeht, führt den jungen Juristen in den französischen Küstenort Beauport. Was als bürokratische Routinearbeit des passionierten Beamten beginnt, entwickelt sich unversehens zu einer Affäre, die den österreichischen Staat zu erschüttern droht. Auf den Spuren von »Sisis Vermächtnis« lüftet Joseph Kaiser nicht nur ein kaiserliches Geheimnis, sondern verliert auch sein Herz an die Leuchtturmwärterin Elisabeth, die in den Skandal verstrickt ist.

Eine Liebesgeschichte in der Normandie, Staatsgeheimnisse, Missverständnisse, Eitelkeiten und Intrigen: Ulrike und Manfred Jacobs legen mit »Sisis Vermächtnis« einen schwungvollen und unterhaltsamen Gesellschaftsroman voll verblüffender Wendungen vor.

Zurab Karumidze: Dagny oder Ein Fest der Liebe (Weidle Verlag; ET September 2017)

Zurab Karumidze ist einer der wichtigsten zeitgenössischen Autoren Georgiens. Er hat zahlreiche Romane, Kurzgeschichten und Novellen veröffentlicht und ist Herausgeber mehrerer Essaybände über Politik und Kultur Georgiens. Sein Roman »Dagny oder Ein Fest der Liebe« erschien 2011 in Tiflis und gewann den SABA, den wichtigsten georgischen Literaturpreis.

»Dagny oder Ein Fest der Liebe« ist ein postmodernes Spiel über die Liebe und eine rasante Einführung in die Geschichte und Literatur Georgiens. Zentrale Figur ist die Norwegerin Dagny Juel, die es wirklich gab und die 1901 in Tiflis erschossen wurde. Einen Auftritt in Karumidzes Roman haben außerdem der Mystiker Georges Gurdjieff und der Dichter Wascha-Pschawela, ein sprechender Rabe, der Maler Niko Pirosmani und der junge Revolutionär Koba, der als Josef Stalin in die Geschichte eingehen wird. Und natürlich spielt d a s georgische Nationalepos, Schota Rustawelis »Der Recke im Tigerfell«, eine wichtige Rolle.

Zurab Karumidze hat »Dagny oder Ein Fest der Liebe« auf Englisch geschrieben (ins Deutsche übertragen von Stefan Weidle) und wird seinen Roman auf der Frankfurter Buchmesse, in Bonn (16.10. Buchhandlung Böttger) und Berlin (17.10. ocelot) vorstellen.