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Newsletter
März 2014

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

zwar hängt der Frühling im Moment noch in der Warteschleife, trotzdem sind wir in Gedanken bereits im Frühsommer und haben auch gleich die passenden Lektüreempfehlungen parat. Viel Vergnügen beim Stöbern!

Mit besten Grüßen von

Kirchner Kommunikation

Rolf Schieder (Hg.): Die Gewalt des einen Gottes (Berlin University Press, April 2014)

Sind monotheistische Religionen gewaltbereiter als solche, die nicht den einen Gott in das Zentrum ihrer Weltanschauung rücken? Der im April in der Berlin University Press erscheinende Band »Die Gewalt des einen Gottes« stellt die wichtigsten Beiträge zu der Monotheismus-Debatte nebeneinander: nachdenklich, umsichtig und kenntnisreich, vor allem aber multiperspektivisch. Mit Beiträgen von Jan Assmann, Micha Brumlik, Daniele Dell’Agli, Bernhard Lang, Klaus Müller, Marcia Pally, Rolf Schieder, Reinhard Schulze, Peter Sloterdijk, Dorothea Weltecke und Markus Witte.


Nicolas Robels: Topo Limbo (Tolles Heft 41; Edition Büchergilde, April 2014)

Das neue Tolle Heft 41 hat der Genfer Künstler, Autor und Verleger Nicolas Robel getextet und illustriert. In »Topo Limbo« sind drei Teenager in einer unheimlichen und fremden Welt gefangen, dem Limbo, der Vorhölle. Der Forscher Nicholay Baker findet Aufzeichnungen und versucht, eine Karte zu erstellen, um die drei zu finden ... »Topo Limbo« ist das dritte Tolle Heft unter der Herausgeberschaft von Rotraut Susanne Berner. Es erscheint im April 2014.

Georg Blume / Christoph Hein: Indiens verdrängte Wahrheit (edition Körber-Stiftung, 02. April 2014)

Die renommierten Asien-Korrespondenten und langjährigen Kenner Indiens Georg Blume und Christoph Hein klagen an: Diskriminierung, Bereicherung und Gleichgültigkeit verschulden jedes Jahr den Tod von Millionen von Menschen in Asiens drittgrößter Volkswirtschaft. Misshandlungen, Vergewaltigungen und entwürdigende Lebensbedingungen sind vor allem für Frauen und Kinder an der Tagesordnung. Ausbeutung, Korruption, Vernachlässigung und Fehlplanung prägen den Alltag.

Voller Sympathie für das Land und die Menschen, zugleich voller Zorn über das unnötige Leid erheben Blume und Hein ihre Stimmen: Zu viele Menschen sterben einen unnötigen Tod. Nicht nur die indische Elite, auch der Westen trägt Mitschuld an der verzweifelten Lage. Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft müssen ihren Einfluss auf ihren internationalen Partner geltend machen.

Gregor Hackmack: Demokratie einfach machen (edition Körber-Stiftung, 02. April 2014)

Unsere Demokratie steckt in einer Vertrauenskrise. Aus einem einfachen Grund, sagt Gregor Hackmack, Demokratieaktivist und Mitbegründer der Plattform »abgeordnetenwatch.de«: Parlamente bilden gesellschaftliche Mehrheiten nicht mehr ab. Die Abgeordneten treffen zu viele Entscheidungen zugunsten einer vermögenden Elite. Auch bei gesellschaftlichem Konsens wird Volkes Wille nicht unbedingt umgesetzt. Abhilfe schaffe, so Gregor Hackmack, der Einsatz von mehr direkter Demokratie.

In den letzten zehn Jahren initiierten er und seine Mitstreiter in Hamburg vier Volksentscheide und zwei Verfassungsänderungen. Anhand dieser und weiterer Beispiele zeigt Hackmack, wie Bürger auch zwischen zwei Wahlgängen ihre Haltung zu wichtigen gesellschaftlichen Anliegen in die Parlamente tragen und wieder mehr Einfluss auf die Politik gewinnen können.

Carl Spitteler: Der Gotthard (Europa Verlag Zürich, 14. April 2014)

Mit einem Erste-Klasse-Ticket im Gepäck reiste der Nobelpreisträger Carl Spitteler mehr als 30 Mal ins Gotthardgebiet und schrieb humorvoll und unterhaltsam über seine Bahnreise, die Geschichte des Gotthardtransits und die wichtigsten Seitentäler. 1897 erschien »Der Gotthard« einmalig in einer Kleinauflage von 4000 Exemplaren – in Auftrag gegeben von der Gotthardbahn-Gesellschaft. Eine zweite Auflage verhinderte Spitteler 1922, hatte er doch von Anfang an ein ambivalentes Verhältnis zu diesem Werk, das sich so von seinem restlichen unterschied: Es war ihm zu populär. Am 14. April erscheint sein Buch im Europa Verlag Zürich.

Gilbert Gatore: Das lärmende Schweigen (Horlemann Verlag, Ende April 2014)

Mit »Das lärmende Schweigen« erscheint Ende April der dritte Band der von Manfred Loimeier herausgegebenen »Afrika-Reihe« im Horlemann Verlag. Gilbert Gatore, der während des Völkermords in Ruanda mit seiner Familie nach Zaire flüchtete, erzählt in seinem Roman die Geschichte zweier junger Menschen, die sich dem Geschehen im Jahr 1994 auf völlig unterschiedliche Weise annähern: Während Isaro Berichte von Zeitzeugen sammelt und so die Ereignisse rekonstruieren möchte, versucht Niko das Erlebte zu vergessen. Im April 2014 jährt sich der Genozid in Ruanda zum 20. Mal, der von Katja Meintel ins Deutsche übertragene Band widmet sich nicht nur den verschiedenen Methoden der Vergangenheitsbewältigung, sondern thematisiert auch die Möglichkeit von Vergebung und die eines Neubeginns.

Betty Kolodzy u. a.: Berlin Walking (michason & may, 10. April 2014)

Betty Kolodzy und ihre Co-Autoren Peter Koebel & Johannes Thies fangen in dem Band »Berlin Walking« Atmosphäre und Reiz der Berliner Kieze abseits gängiger Sehenswürdigkeiten ein. Sie erzählen von den Eigenheiten der Original-Berliner, den Marotten der Zugezogenen und von absurden Begegnungen in der Hauptstadt. »Berlin Walking« ist eine literarische Reise durch Berlin, bei der das persönliche Erleben im Mittelpunkt steht – so offenbaren die Erzählungen dem Leser die Stadt, mit all ihren Geheimnissen und auch Widersprüchen.

Betty Kolodzy präsentiert ihren Band am 24. April in der Berliner Lettrétage, am 6. Mai im Bremer Literaturcafé Ambiente und am 2. Juli im Hamburger Café LilliSu.

Elsa Schiaparelli: Shocking Life – Die Autobiografie (Parthas Verlag, 08. Juni 2014)

Mit »Shocking Life« erscheint die Autobiografie der italienisch-französischen Modeschöpferin Elsa Schiaparelli im März erstmals auf Deutsch. Die große Avantgardistin der Mode erzählt von ihrer Kindheit in Paris, der Ehe mit einem drittklassigen Schauspieler in Amerika und ihrer Rückkehr nach Europa. 1922 zog Schiaparelli nach Paris, in die Stadt der Künstler, arbeitete u. a. mit Dalí und Picasso zusammen und revolutionierte in den folgenden Jahren die Welt der Mode – sie machte den Reißverschluss und das Dianadekolleté salonfähig und kreierte als eine der ersten Designerinnen auch gleich die passenden Accessoires zu ihren surrealistischen Kostümen.

Alastair Brotchie: Alfred Jarry. Ein pataphysisches Leben (Piet Meyer Verlag, Mai 2014)

Die weltweit gefeierte und bislang ausführlichste und spannendste Jarry-Biografie erscheint endlich in deutscher Erstübersetzung. Der Londoner Autor und Pataphysiker Alastair Brotchie hat die wichtigsten Archive aufgesucht und legt zahlreiche neue und bislang unpublizierte Dokumente vor. Die Biografie ermöglicht, den wichtigsten Stationen im Leben des französischen Dichters sowie der Entwicklung seiner Ideen und Verfahrensweisen zu folgen. Die deutsche Ausgabe wird außerdem reich bebildert – eine Feier des Traumtänzers und Dichters in Wort und Bild.

Jörg Juretzka: Taxibar (Rotbuch Verlag, 14. April 2014)

Kristof Kryszinski ist zurück! Nach »Freakshow« legt Jörg Juretzka nun mit »TaxiBar« den 11. Fall des eigenwilligen Privatdetektivs vor. Doch dieser Fall hätte eigentlich keiner werden sollen, denn Kryszinski reicht es: Er hat die Detektei dichtgemacht und die TaxiBar übernommen, eine 24-Stunden-Kneipe in Eppinghofen, Mühlheims verrufenem Bahhofsviertel. Aber dann kommt alles anders … Jörg Juretzkas neuer Krimi erscheint am 14. April im Rotbuch Verlag.

Jessica Thom: Sechs Millionen Kekse im Jahr (Verlag Hans Huber, 10. April 2014)

Jessica Thom ist an Tourette erkrankt. Seit ihrer Kindheit wird sie von sprachlichen und körperlichen Tics geplagt. So sagt sie etwa 16 Mal in der Minute »biscuit«, das sind sechs Millionen Kekse im Jahr! Die junge Frau lässt sich trotzdem nicht unterkriegen – im Gegenteil: Sie deutet ihrer Erkrankung einfach in Superkräfte um und bloggt darüber auf ihrer Homepage »touretteshero.com«. Wie sie ihren Alltag bewältigt und auch mit Rückschlägen umgeht, das beschreibt sie sehr eindrücklich und mit typisch britischem Humor in ihrem Buch »Sechs Millionen Kekse im Jahr. Mein Leben als Touretteshero«, das am 10. April im Verlag Hans Huber erscheint.