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März 2016

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

in zwei Wochen startet die Leipziger Buchmesse: Wir empfehlen Ihnen die folgenden Lesungen, Diskussionen, Workshops & Präsentationen und wünschen Ihnen eine inspirierende Messe!

Mit einem freundlichen Gruß von

Kirchner Kommunikation

Joachim Kalka: Der Mond (Berenberg Verlag; ET 15. März)

Kalka ist Autor, Übersetzer und Kritiker – und einer unserer besten Essayisten. In »Der Mond« verwebt er Mondzitate aus Oper und Roman, Film und Comic, Reisebericht und Kinderbuch zu einer eigenen Gedankenlandschaft. Sein langer Essay ist ein hell strahlendes Buch, eine mondsüchtige Collage, verliebt, gelehrt, und wie sein Gegenstand magisch wandelbar.

Am 18. März stellt Kalka sein Buch um 10.30 Uhr auf dem Blauen Sofa vor.

Mit E. A. SEEMANNs BILDERBANDE die Welt der Kunst spielerisch erobern

Auf der Leipziger Buchmesse können Kinder bei drei BILDERBANDE-Veranstaltungen die Welt der Kunst spielerisch erobern.

Am Messedonnerstag gibt es um 15 Uhr eine Kunst-Memo-Olympiade in der Lesebude 2, Halle 2 – mit dem »Kunst-Memo für Kinder« wird hier die faszinierende Welt der Malerei entdeckt.

Beim Kunstkritzel-Treff am Messefreitag um 15 Uhr (Lese-Treff, Halle 2) dürfen sich junge Nachwuchskünstler mit »Mein Kunstkritzelbuch für unterwegs« kreativ austoben und wild drauf los kritzeln.

Am Messesamstag lädt Susanne Laros unter dem Motto »Gib Stoff!« ab 11.30 Uhr zum Kreativworkshop und Unterwasserabenteuern aus Stoff bei Hugendubel (Petersstraße 12) ein.

Verena Auffermann: Henry James (Deutscher Kunstverlag; soeben erschienen)

Verena Auffermann widmet sich zum 100. Todestag von Henry James dem Leben des wandlungsfähigen Romanciers und entdeckt ihn als Weltenbummler, präzisen Gesellschaftsanalytiker, ewigen Junggesellen und »Literat bis zum letzten Atemzug«. Ihr umfangreich bebildertes Buch »Henry James« ist soeben in der von Dieter Stolz herausgegebenen Reihe »Leben in Bildern« im Deutschen Kunstverlag erschienen.

Verena Auffermann präsentiert ihre Neuerscheinung am 19. März um 19.30 Uhr in der Bibliotheca Albertina (Fürstenzimmer).

Gert Heidenreich und seine Nachdichtung von Ilijas Shansugirows »Das Lied von Kulager« (Edition Büchergilde; ET 15. März)

Der vielfach ausgezeichnete Autor und Sprecher Gert Heidenreich hat eines der berühmtesten Volksepen Kasachstans ins Deutsche übertragen. »Wie aber soll ein deutscher Schriftsteller, dem das Kasachische ein Buch mit sieben Siegeln ist, diesem Text auf die Spur kommen?« Auskunft über diese Annäherung, die Herausforderungen der Nachdichtung, eigene Reisen nach Kasachstan und die Entdeckung von »Kulager« gibt Herr Heidenreich auf der Buchmesse. Ilijas Shansugirow gehört zu den beliebtesten Dichtern seines Landes. »Das Lied von Kulager« wurde sofort nach seiner Veröffentlichung in den 1930er Jahren verboten, Shansugirow kurz darauf verhaftet und von Stalinisten erschossen. »Das Lied von Kulager« erscheint in der von Ilija Trojanow herausgegebenen Reihe »Weltlese« und ist jetzt erstmals auf Deutsch zu entdecken.

Gespräch mit Gert Heidenreich und Antonio Pellegrino am 18. März, 11.30 Uhr, im Forum der Kurt-Wolff-Stiftung.

Tomasz Rózycki: Bestiarium (edition.fotoTAPETA; ET 17. März)

»Rózycki sollten alle lesen«, schrieb Stefanie Peter in der FAZ. Gelegenheit zur Lektüre bietet nun der erste Roman des polnischen Lyrikers, Essayisten und Autors (Übersetzung: Marlena Breuer): Der namenlose Protagonist von »Bestiarium« hat es mit dem Alkohol fraglos zu weit getrieben. Eigentlich will er nur nach Hause zu Frau und Kindern – aber wie? Aus dem simplen Vorhaben wird eine geheimnisvolle, phantasmagorische Reise, vielleicht durch eine Stadt, ganz sicher aber durch Erinnerung und Geschichte. Tomasz Rózycki (*1970, Opole) hat bisher sieben Gedichtbände veröffentlicht und war 2007 u. a. für den Nike-Preis, die wichtigste literarische Auszeichnung Polens, nominiert.

Die Buchpremiere findet am 18. März um 21 Uhr im Polnischen Institut Leipzig statt.

Julia Hoffmann & Natalie Sontopski: We Love Code! Das kleine 101 des Programmierens (Koehler & Amelang; ET 09. März)

Die beiden Gründerinnen der Leipziger Code Girls, Julia Hoffmann und Natalie Sontopski, erklären auf leicht verständliche und unterhaltsame Weise, was Programmiersprachen sind, wie diese funktionieren und was sie mit uns allen zu tun haben. Sie erläutern die einfachen Grundlagen des Digitalen und zeigen, was sich hinter den Oberflächen von Websites und Apps verbirgt. Sie schreiben über das Programmieren, über Datensicherheit und Hackerparties, über die nötige Hardware und die wichtigste Software, listen die besten Hackerfilme und blamabelsten Bugs auf – und zeigen, dass Programmieren Spaß machen kann, viel kreativer und kommunikativer ist als man denkt – und auch ganz einfach zu erlernen ist.

Julia Hoffmann und Natalie Sontopski stellen ihr Buch am 18. März um 12 Uhr im Forum Sachbuch auf der Leipziger Buchmesse vor.

Que Du Luu: Im Jahr des Affen (Königskinder; ET 18. März)

Que Du Luu wurde 1973 in Südvietnam geboren und ist chinesischer Abstammung. Für ihre Romane wurde sie u. a. mit dem Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis und dem Hohenemser Literaturpreis ausgezeichnet. Im Mittelpunkt ihres neuen Romans steht die 17jährige Mini, die sich in Bela verliebt und darüber in einen Streit mit ihren Freundinnen gerät. Nach der Schule hilft Mini im China-Restaurant ihres Vaters aus und kommt dort im Laufe der Geschichte mancher Ungereimtheit auf die Spur. Als ihr Vater plötzlich ins Krankenhaus muss, bleibt Mini allein mit ihrem Onkel Wu, einem traditionsbewussten Chinesen, der aus Australien zu Gast in der ostwestfälischen Kleinstadt ist. Mini sei eine Banane, außen gelb und innen weiß, und wisse so gut wie nichts über ihre Abstammung und die chinesische Kultur, hält er ihr vor und hat überhaupt einiges auszusetzen am Leben von Mini und ihrem Vater. Warum gibt es in ihrem China-Restaurant kein Dim-Sum? Und warum hat Mini keine chinesischen Freunde, sondern interessiert sich für diesen Bela? Mini beginnt, sich mit ihrer Identität und ihrer Vergangenheit auseinander zu setzen – von der Flucht aus Südvietnam über den Aufenthalt in einem thailändischen Flüchtlingslager bis hin zur Ankunft in Deutschland.

Am Samstag, den 19. März ist Que Du Luu um 12.30 Uhr am 3sat-Stand zu Gast (Glashalle, Empore Nord, Stand 18).

Lyrik im digitalen Raum – Die neue E-Bookreihe Edition Binaer (Verlagshaus Berlin)

Das Verlagshaus Berlin startet eine E-Bookreihe, die das Potential von E-Books nutzt und seine innovativen Möglichkeiten auslotet: die Edition Binaer. Reduktion, Skalierbarkeit, adäquates Ausnutzen digitaler Parameter: Das sind die Wege für Lyrik im digitalen Raum! Um eine optimale Lesbarkeit von Lyrik in E-Books zu ermöglichen, hat das Verlagshaus ein eigenes System entwickelt, einen Lyrik-Code, der aus zehn Zeichen besteht. Dieser fügt sich unauffällig in die Gedichte ein und zeigt bei beliebiger Vergrößerung die Struktur des Gedichts auf. Die ersten vier E-Books erscheinen pünktlich zur Leipziger Buchmesse.

Die Präsentation der Edition Binaer findet am 19. März um 20 Uhr im TEXTAT. Textatelier (Erich-Zeigner-Allee 64) statt.