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März 2017

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

von einem revolutionären Klavier, der Mission Musik, der Wahrnehmung des eigenen Körpers als Instrument und einem Visionär des Musiktheaters: Vier Novitäten aus vier Verlagen laden zu einem Ausflug in die Welt der Musik ein.

Mit einem freundlichen Gruß von
Kirchner Kommunikation

Oswald Georg Bauer, Till Haberfeld: »Wieland Wagner. Revolutionär und Visionär des Musiktheaters« (ET Juli 2017; Deutscher Kunstverlag)

Im diesem Jahr jährt sich der Geburtstag des Regisseurs und Bühnenbildners Wieland Wagner zum 100. Mal. Zu diesem Anlass erscheint im Juli im Deutschen Kunstverlag eine umfassende Bild- und Textdokumentation seines künstlerischen Schaffens.
Mit seinen revolutionären Wagner-Inszenierungen und vor allem seinen visionären Bildfindungen hat der Enkel Richard Wagners einen neuen Stil aus dem Geist der altgriechischen Tragödie geschaffen, der internationale Beachtung fand. Auch außerhalb von Bayreuth hat Wieland Wagner mit seinen Neudeutungen der »Aida« und des »Othello« von Giuseppe Verdi, der »Elektra« und der »Salome« von Richard Strauß, der »Lulu« und des »Wozzeck« von Alban Berg, der »Carmen« von George Bizet sowie der »Antigonae« und des Osterspiels von Carl Orff das Musiktheater revolutioniert. Der Band lässt mit eindrucksvollen Bildern seiner kühnen Inszenierungen das Wirken Wieland Wagners wieder lebendig werden.

Murray Bail: »Die Reise« (ET Ende April 2017; Dörlemann Verlag)

Frank Delages Ziel ist Wien – die Stadt, die er mit seinem Flügel im Sturm zu erobern hofft. Delage ist Australier, und er hat mit einer revolutionären Erfindung dem Klang des Instrumentes zu einer ungekannten Klarheit, einer einzigartigen Brillanz verholfen. Und wo, wenn nicht in Wien, der Stadt von Mozart und Mahler, wird man das Ausmaß seiner Erfindung begreifen und zu würdigen wissen, so die Hoffnung des Manns von Down-Under.
Doch weit gefehlt – die Wiener Gesellschaft dreht sich um sich selbst, frönt dem dekadenten Wohlleben in Salons und Caféhäusern. Am Ende reist Frank auf dem Containerschiff »Romance« zurück nach Sydney, die junge Adlige Elisabeth von Schalla im Gepäck.
Der Roman des australischen Schriftstellers Murray Bail erscheint in der Reihe »Edition Kattegat«, ins Deutsche übertragen von Nikolaus Hansen.

Herbert Blomstedt: »Mission Musik. Gespräche mit Julia Spinola« (soeben erschienen; HENSCHEL Bärenreiter)

Herbert Blomstedt ist eine der bemerkenswertesten Dirigentenpersönlichkeiten unserer Zeit. Mit ebenso luziden wie beseelten Interpretationen widerlegt er zugleich das gängige Klischee vom Dirigenten als Pultstar. In dem Buch erzählt er von seiner Kindheit in Schweden, erinnert sich an sein Studium bei Igor Markevitch und Leonard Bernstein und blickt auf seine nunmehr über 60 Jahre währende Laufbahn zurück. Herbert Blomstedt, der am 11. Juli 2017 90 Jahre alt wird, gibt in den Gesprächen, die auf gemeinsamen Reisen und an biographisch wichtigen Orten geführt wurden, tiefe Einblicke in seine musikalischen und menschlichen Überzeugungen: Er diskutiert mit Julia Spinola über das Handwerk und die Kunst des Dirigierens, über die unvergleichliche Größe Bachs und das Metronom bei Beethoven, über seine Liebe zu dem schwedischen Komponisten Wilhelm Stenhammar und über den internationalen Musikbetrieb.

Claudia Spahn (Hsrg.): »Körperorientierte Ansätze für Musiker. Methoden zur Leistungs- und Gesundheitsförderung« (ET 22. Mai 2017; Hogrefe Verlag, Bern)

Musizieren bedeutet zuallererst, den eigenen Körper als Instrument wahrzunehmen, Spielbewegungen mit dem Instrument möglichst effektiv zu gestalten und dabei gesund zu bleiben. Die Herausgeberin und Musikermedizinerin Claudia Spahn stellt in »Körperorientierte Ansätze für Musiker« verschiedene körperorientierte Ansätze vor, die sich in ihrer Anwendung besonders bewährt haben. Dazu zählen beispielsweise die Feldenkrais-Methode, die Ideokinese und die Alexander-Technik, aber auch Autogenes Training, Qigong, Yoga und andere. Neben Hintergrund und Konzept der Ansätze runden praktische Übungen, dargestellt anhand farbiger Fotostrecken, den Band ab.