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Mai 2018

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

vom Boten der Nacht, von ausgestorbenen Tieren, Flötenakazien, Götterbäumen und goldenen Wunderblumen: Novitäten aus dem Berenberg Verlag, dem Verlagshaus Berlin, dem Laurence King Verlag und von den Kleinen Gestalten laden zu Entdeckungsreisen durch die Flora und Fauna ein.

Mit freundlichem Gruß
Kirchner Kommunikation

Gunnar Decker: Die Fledermaus. Bote der Nacht (Berenberg Verlag; soeben erschienen)
Eine Fledermaus im Schlafzimmer – nur stoische Naturen bleiben da unbeeindruckt. Nachdem sich bei Gunnar Decker der erste Schreck gelegt hatte, wurde er neugierig und wollte mehr über die unheimliche Herrin des Nachthimmels in Erfahrung bringen. Über ihre erstaunliche Fähigkeit, durch stockdunkle Räume zu fliegen, obwohl sie keine Federn wie der Vogel, sondern Arme und Beine wie der Mensch hat. Über ihre zunehmende Gefährdung und die Tatsache, dass die Fledermaus ein Wildtier ist, zu dem man – in beiderseitigem Interesse – den nötigen Abstand bewahren sollte. (Man holt sich schließlich auch keinen Wolf in die Wohnung.) Und über die zahllosen Legenden und Mythen. Denn natürlich gilt: Am Vampir kommt kein Fledermaus-Forscher vorbei.

Mikael Vogel: Dodos auf der Flucht. Requiem für ein verlorenes Bestiarium (Verlagshaus Berlin; soeben erschienen)
Mikael Vogel spürt in seinen Gedichten Fallgeschichten und Singularitäten nach, legt mit seiner Sprache vergessene Wissensbestände frei. Nach »Morphine« und »Massenhaft Tiere« widmet er sich in »Dodos auf der Flucht« ausgestorbenen Arten: Ein Requiem für ein verlorenes Bestiarium. Vogel nähert sich den Arten mit dem empathischen Blick eines Naturforschers und bewahrt damit nicht nur Namen, sondern zugleich die Persönlichkeit, die Stimme und das Federkleid jedes Tiers. Die akribisch recherchierten Gedichte falten den sprachlichen Naturkosmos ihrer Protagonisten auf: Pflanzen, Nahrung, Gewohnheit, Habitat. Eingebettet in die Fallgeschichten des letzten Vertreters einer Art dokumentiert Vogel als Kontrapunkt den Aufstieg des Menschen. So spinnt er ein Netz aus Naturbeobachtung und Kapitalismus-, Kolonial- und Machtgeschichte – ein Spiel mit der Form von Lexikoneinträgen, das diese an Eleganz und Dichte weit übertrifft. So entsteht ein Wissen, das die ausgestorbenen Tiere nicht als Objekt begreift, sondern lebendig macht. Die Gedichte sind Monumente, die vor dem Vergessen bewahren.

Jonathan Drori: In 80 Bäumen um die Welt (Laurence King Verlag; soeben erschienen)

Platane und Affenbrotbaum, täuschende Stachelesche und Avocado – anhand von 80 Bäumen führt der Botaniker Jonathan Drori in seinem Buch »In 80 Bäumen um die Welt« einmal quer um den Globus. Er porträtiert bekannte und weniger bekannte Arten sowie die vielfältigen Bedeutungen, die Bäume im Leben der Menschen haben und hatten. Da ist die Schwarz-Erle, auf deren harten, wasserresistenten Stämmen die Venezianer große Teile ihrer Lagunenstadt bauten, der indische Bobaum, unter dem Buddha einst Erleuchtung fand oder auch der Chinarindenbaum in Peru, dessen Rinde seit Jahrhunderten als Heilmittel gegen Malaria eingesetzt wird.

Drori zeigt, wie eng die Geschichte der Bäume mit unserer eigenen verwoben ist, macht aber auch deutlich, welchen Gefahren Bäume infolge des Klimawandels und der globalen Erwärmung ausgesetzt sind. Jedes seiner 80 Baumporträts wird von botanisch genauen und fantasievollen Illustrationen begleitet, die Lucille Clerc eigens für das Buch angefertigt hat.

Benjamin Flouw: Die Goldene Funkelblume (Kleine Gestalten; soeben erschienen)
Die große Liebe zur Natur treibt den begeisterten Botaniker Fuchs in seiner Forschung an. Als er eines Tages in einem Buch über eine goldene Wunderblume stolpert, zu der keine Zeichnung existiert, packt ihn die Neugier: Er begibt sich auf die Suche nach dieser faszinierenden Pflanze. Seine Expedition führt ihn durch Wälder und Felder, in die unbekannte Wildnis und die abgelegensten Berge – bis er das geheimnisvolle Gewächs endlich findet und vor einer schwierigen Entscheidung steht …

Der französische Illustrator Benjamin Flouw erzählt in dem Bilderbuch für Kinder ab 3 Jahren von Entdeckerlust und dem Respekt vor der Natur. Seine reduzierten Illustrationen in kraftvollen Farben fangen die Ruhe und Schönheit unberührter Landschaften ein.

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