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Oktober 2019

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

in wenigen Tagen beginnt die Frankfurter Buchmesse. Wir empfehlen Ihnen die folgenden Buchpräsentationen und Messe-Touren und wünschen eine anregende Zeit in Frankfurt.

Mit herzlichem Gruß 

Kirchner Kommunikation

Messemittwoch: Andreas Tjernshaugen stellt »Von Walen und Menschen« vor (Residenz Verlag)
Der norwegische Autor Andreas Tjernshaugen erzählt in seinem Buch »Von Walen und Menschen« die Geschichte des modernen Walfangs und der Begegnung des Menschen mit dem größten Tier der Welt. Tjernshaugen folgt Walfängern, Reedern, Zoologen und Staatsmännern, die im großen Walabenteuer eine Rolle gespielt haben. Lebendig zeichnet er die lebensgefährlichen Expeditionen der ersten Walfänger nach, die sie bis in die Polarmeere führten, porträtiert den Blauwal und seine Artgenossen auf aktuellem Forschungsstand und beschreibt schließlich auch den heutigen Kampf, die letzten Riesen der Ozeane am Leben zu erhalten.

Andreas Tjernshaugen stellt »Von Walen und Menschen« am 16. Oktober um 12 Uhr in der »Grünen Stunde« im Ehrengast-Pavillon auf der Hauptbühne (Forum, Ebene 1) vor.

Messedonnerstag: Buchpräsentation von »Über die Vergänglichkeit« von Ina Schmidt (Edition Körber)
Die Philosophin Ina Schmidt stellt in ihrem Buch die Frage nach dem Abschied ganz grundsätzlich: Wie leben wir unser Leben in dem Wissen, dass es unvermeidlich zu Ende gehen wird? Nicht nur der Tod konfrontiert uns damit; Veränderung, Endlichkeit, Vergänglichkeit begegnen uns beständig, oft mitten im Alltag. Ina Schmidt schärft unseren Blick für die Vielfalt von Endlichkeit als Teil lebendiger Prozesse und zeigt zugleich, dass wir in kleinen wie in großen Abschieden lernen können, dem Phänomen der Vergänglichkeit bewusst gestaltend und reflektierend zu begegnen. Das bedeutet nicht, dass Verluste automatisch leichter, Schmerz erträglicher oder Entscheidungen einfacher werden. Doch wenn wir den Abschied als kulturelle und individuelle Praxis begreifen, können wir lernen, das Ende zu akzeptieren.

Am 17. Oktober stellt Ina Schmidt ihr Buch um 15 Uhr im Lesezelt auf der Agora der Frankfurter Buchmesse vor.

Messedonnerstag: Unda Hörner liest aus »Am Horizont der Meere« (ebersbach & simon)
Gala Dalí war nicht nur Managerin und Muse Salvador Dalís. Die Ehefrau des weltberühmten Surrealisten hat das Werk zahlreicher Künstler des 20. Jahrhunderts beeinflusst. Unda Hörner zeichnet in ihrem Roman das faszinierende Porträt einer außergewöhnlichen Frau und ihres Weges zu Sichtbarkeit, Unabhängigkeit und Freiheit.
1912 lernen sich die junge Helena Diakonova, genannt Gala, und der angehende Dichter Paul Éluard in Davos kennen. Gala folgt dem Geliebten nach Paris; sie heiraten und bekommen eine Tochter. Doch schon bald zieht es Gala – gelangweilt von der Enge des bürgerlichen Familienlebens – hinein in die illustre Welt der Surrealisten. Sie wird zu ihrer Muse, lebt ihren Hang zu Extravaganz aus und zelebriert eine Ménage à trois mit Paul und Max Ernst. Als sie auf einer Spanienreise 1929 den jungen Salvador Dalí kennenlernt, beschließt sie, bei ihm zu bleiben und ihm fortan als Muse und Managerin zur Seite zu stehen …

Unda Hörner stellt ihr Buch am 17. Oktober um 15 Uhr auf der Leseinsel der Unabhängigen Verlage (Halle 4.1 D36) vor.

Messefreitag: Kerstin Ehmer präsentiert »Die schwarze Fee« (Pendragon Verlag)
In ihrem neuem Kriminalroman »Die schwarze Fee« lässt Kerstin Ehmer das bewegte Berlin am Ende der Republikzeit neu aufleben: Berlin tanzt auf dem Vulkan und das nicht zu knapp. In der deutschen Hauptstadt, die in den Zwanziger Jahren als eine der aufregendsten Städte Europas gilt, treffen sich in den Hinterhöfen junge Anarchisten zum Duell mit Nazi-Schlägern, russische Emigranten finden Zuflucht vor der sowjetischen Geheimpolizei und aufreizende junge Damen schlürfen Champagner, obwohl sie ihn nicht bezahlen können. Mittendrin versucht Kommissar Ariel Spiro zwei mysteriöse Giftmorde aufzuklären und gerät dabei selbst zwischen die Fronten der schwankenden Stadt.

Kerstin Ehmer liest am 18. Oktober um 19 Uhr bei der Kriminacht im Haus des Buches (Braubachstraße 16, 60311 Frankfurt am Main), moderiert vom Miriam Semrau.

Messefreitag: Buchpräsentation von »Reset« von Christopher Wurmdobler (Czernin Verlag)
Karmen – Anfang 50, knallhart und kinderlos – war eben noch ein gefeierter Medienstar mit eigener Polit-Talkshow und gut bezahlten Werbeverträgen. Doch dann passt ihr Gesicht nicht mehr in die Zeit und ihr Werbedeal wird gekündigt. Nach einem Totalabsturz lässt sie die glitzernde Medienwelt hinter sich und begibt sich auf eine Zeitreise zurück in die Provinz, wo sie aufgewachsen ist und nun das Haus ihres verstorbenen Vaters räumen soll. Doch ihr Heimatdorf hat sich verändert und auch Karmen verändert sich nach und nach – und mehr, als sie je gedacht hätte…
Mit feiner Beobachtungsgabe, humorvoll und pointiert erzählt Christopher Wurmdobler in seinem neuen Roman »Reset« die Geschichte eines Absturzes und eines unerwarteten Neuanfangs. Dabei entwirft der Autor nicht nur ein präzises Porträt seiner auf Abwegen wandelnden Protagonistin. Er fängt auch unsere Zeit in ihren Extremen und schrägen Widersprüchen sehr treffend ein.

Christopher Wurmdobler stellt sein Buch am 18. Oktober um 16.30 Uhr beim Literadio (Halle 4.1 / Stand B33) auf der Frankfurter Buchmesse vor.

Messesamstag: Dag Solstad stellt »T. Singer« vor (Dörlemann Verlag)
Lydia Davis lernt Norwegisch, um ihn im Original zu lesen, Haruki Murakami ist ein begeisterter Fan und Peter Handke hat u. a. seinem Roman »Scham und Würde« einen Essay gewidmet. Der Norweger Dag Solstad ist ein international gefeierter Autor und gilt in seinem Heimatland schon lange als Literaturnobelpreis-Hoffnung.
T. Singer, der 34-jährige Antiheld seines jüngst auf Deutsch erschienenen Romans, hat gerade die Ausbildung zum Bibliothekar abgeschlossen und seine Schriftstellerträume begraben, als er mit dem Zug in der Kleinstadt Notodden ankommt, um nach seiner verträumten Studienzeit ein neues, bodenständiges Leben zu beginnen. Er verliebt sich in Merete, eine Töpferin, und zieht mit ihr und ihrer kleinen Tochter zusammen. Im Lauf der Jahre beginnt die Beziehung zu bröckeln. Und gerade als sich das Paar scheiden lassen will, nimmt Singers Schicksal durch einen Autounfall eine unerwartete Wendung.

Dag Solstad präsentiert »T. Singer« am 19. Oktober im Ehrengast-Pavillon um 11.30 Uhr auf der Hauptbühne (Forum, Ebene 1).

Messemittwoch bis -samstag: Veranstaltungsprogramm der Stiftung Buchkunst
Als eine Institution für Kulturvermittlung verfolgt die Stiftung Buchkunst einen gesellschaftlichen Auftrag: Sie fördert das vorbildlich gestaltete Buch und macht buchherstellerische Aspekte deutscher Buchgestaltung sichtbar. Mit ihren Wettbewerben »Die Schönsten Deutschen Bücher«, »Förderpreis für junge Buchgestaltung« sowie »Schönste Bücher aus aller Welt« lenkt die Stiftung Buchkunst den Blick der Öffentlichkeit über den Inhalt hinaus auf buchgestalterische Spitzenleistungen und verhilft damit dem Medium Buch und seiner Form zu mehr Aufmerksamkeit.

Einblick in die Arbeit der Stiftung Buchkunst bieten 12 Veranstaltungen auf der Frankfurter Buchmesse: Die Geschäftsführerin Katharina Hesse lädt zu Messe-Touren mit einem Überblick über aktuelle Strömungen in der Gestaltung ein, die Gewinner des »Preises der Stiftung Buchkunst« 2019 berichten, wie aus Bildern Waffen werfen, und zahlreiche Gestalter*innen, Verleger*innen und Hersteller*innen diskutieren über das schöne Buch in all seinen Facetten. Das vollständige Veranstaltungs-Programm finden Sie hier.