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September 2017

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

unsere Kulturtipps für den Herbst: vom internationalen literaturfestival berlin über die Ausstellung »#Babel 21. Migration und jüdische Gemeinschaft« bis hin zum Hieronymustag und dem Lesemarathon STADT LAND BUCH.

Einen schönen Herbst & spannende Veranstaltungen wünscht
Kirchner Kommunikation

07. und 13. September 2017: Eliot Weinberger und Antoni Gálvez Suárez zu Gast beim internationalen literaturfestival berlin

»Literaturen der Welt«: Buchpremiere – Eliot Weinberger stellt seinen Essayband »Vogelgeister« am Donnerstag, dem 7. September im Gespräch mit Bernhard Robben vor, Beatrice Faßbender liest Passagen aus der deutschen Übersetzung. Die Veranstaltung im Haus der Berliner Festspiele beginnt um 21 Uhr. Der New Yorker Schriftsteller, Übersetzer und politische Kommentator erzählt in »Vogelgeister« unter anderem von ausgestorbenen Vögeln Neuseelands, von Reisen auf den Flüssen der Welt, der Mythologie ganz gewöhnlicher Steine und von verheirateten Fröschen. »Ich erfinde nie etwas«, sagt Weinberger, so fantastisch seine Geschichten auch scheinen mögen. »Vogelgeister« (aus dem Englischen von Beatrice Faßbender) ist im Berenberg Verlag erschienen.

»Literaturen der Welt«: Der guatemaltekische Autor Arnoldo Gálvez Suárez stellt seinen Roman »Die Rache der Mercedes Lima« (Edition Büchergilde) am Mittwoch, dem 13. September um 21 Uhr im Gespräch mit Dieter Ingenschay im Haus der Berliner Festspiele vor. Frank Arnold liest Auszüge aus der Übersetzung von Lutz Kliche.
In den 1980er Jahren gelangte der langjährige Bürgerkrieg in Guatemala zu seinem blutigen Höhepunkt. Zehntausende Menschen fielen den Auseinandersetzungen zwischen Guerilla, Regierung und paramilitärischen Gruppen zum Opfer. Arnoldo Gálvez Suárez‘ Roman erzählt von diesen Jahren und zeigt, wie die allgegenwärtige Gewalt das Leben bis heute prägt.

13. September bis 26. Oktober 2017: »#Babel 21. Migration und jüdische Gemeinschaft« in der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum

Die Ausstellung »#Babel 21. Migration und jüdische Gemeinschaft« porträtiert zwölf junge Menschen mit ihren vielfältigen, internationalen Migrationsbiographien. Die Porträtierten erzählen von ihren vielschichtigen Herkünften und Identitäten und reflektieren zugleich über ihr jüdisches Selbstverständnis – in Deutschland und in Europa.

Die Ausstellung »#Babel 21. Migration und jüdische Gemeinschaft« gruppiert sich mit zahlreichen Texten und Bildern um die fünf Gedankenräume Familie, Migration, Heimat, Religion und Vielfalt.

Die meisten Porträtierten sind Stipendiatinnen und Stipendiaten sowie Alumnae des Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerks, das begabte jüdische Studierende und Promovierende fördert.

Veranstaltungsort: Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum (Oranienburger Straße 28–30; 10117 Berlin)

27. September bis 03. Oktober 2017: Die Kunst des Übersetzens sichtbar machen – Weltweite Aktion zum Internationalen Übersetzertag 2017

Anlässlich des Internationalen Übersetzertags 2017, nach dem Bibelübersetzer und Schutzpatron des Berufsstandes auch »Hieronymustag« genannt, lädt Weltlesebühne e.V. wieder dazu ein, die Kunst des Übersetzens zu feiern. Weltweit sind am und um den 30. September 2017 herum rund 40 Veranstaltungen geplant, die die Arbeit von Literaturübersetzer*innen sichtbar und anschaulich machen. Echtzeit- und Zeitraffer-Übersetzungen, Diskussionspanels, Übersetzungsworkshops und Translations-Slams geben Einblicke in die Werkstatt des Übersetzers, laden zum Austausch ein und machen das Übersetzen als Wortkunst lebendig. Beim Veranstaltungsformat des »Gläsernen Übersetzers« können Interessierte im Rahmen von ein- bis zweistündigen Präsentationen den Prozess des Übersetzens hautnah und live miterleben und -gestalten: Literaturübersetzer*innen arbeiten öffentlich an einer Übersetzung, machen ihre Überlegungen transparent und stellen ihre Entscheidungen zur Diskussion.

Das Programm der Weltlesebühne zum Internationalen Übersetzertag 2017 finden Sie hier.

05. bis 12. November 2017: STADT LAND BUCH

 

Vom 5. bis 12. November 2017 lädt der Börsenverein des Deutschen Buchhandels Landesverband Berlin-Brandenburg zum 26. Mal zum Lesemarathon STADT LAND BUCH ein. Unter der Beteiligung von Buchhandlungen, Verlagen und Bibliotheken sind rund 100 Buchpremieren, Lesungen und Podiumsdiskussionen in Berlin und Brandenburg geplant. Gastland von STADT LAND BUCH 2017 sind Flandern & die Niederlande, Brandenburger Schwerpunktstadt ist Oranienburg.