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September 2018

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

in knapp drei Wochen beginnt die Frankfurter Buchmesse: Sollten Sie noch Platz im Kalender haben, empfehlen wir Ihnen die folgenden Lesungen und Gespräche und wünschen anregende Tage am Main.

Mit freundlichem Gruß

Kirchner Kommunikation

Messemittwoch: Buchvorstellung von Unda Hörners »1919 – Das Jahr der Frauen« (ebersbach & simon)

1919 durften Frauen in Deutschland erstmals wählen und machten sich auf allen Gebieten daran, ihr Leben selbst zu gestalten. Die Schriftstellerin Unda Hörner nimmt in »1919 – Das Jahr der Frauen« mit auf eine faszinierende Zeitreise in ein Jahr, in dem auf einmal alles möglich schien für die Frauen. Kunstvoll verwebt sie die historischen Ereignisse mit den Lebenswegen wegweisender Frauen wie Käthe Kollwitz, Marie Juchacz, Marie Curie und Coco Chanel zu einer atmosphärisch dichten Erzählung.

Am 10. Oktober liest Unda Hörner um 13 Uhr auf der Leseinsel der Unabhängigen Verlage in Halle 4.1 D36 aus »1919«.

Messemittwoch und -freitag: Ally Klein stellt »Carter« vor (Literaturverlag Droschl)

Carter, die titelgebende Figur, zieht alle Menschen um sich herum in ihren Bann. So auch das namenlose Ich dieser Geschichte, das von der ersten Begegnung an um ihre Aufmerksamkeit buhlt und trotzdem nie ganz an sie herankommt. Denn Carter ganz allein bestimmt, wie nah sie es an sich heranlässt, wie eng die Bindung werden darf. So entsteht ein fragiles Geflecht aus Anziehung und Ablehnung, Annäherung und Distanz. Jede Bewegung, jede Empfindung, jede körperliche Beschreibung fängt Ally Klein in ihren bildmächtigen Sätzen bis ins kleinste Detail ein. Die Sprache wird körperlich erfahrbar und schreibt sich direkt in die Leserinnen und Leser ein.

Ally Klein stellt ihr Debüt am Mittwoch, den 10. Oktober um 15 Uhr auf der Leseinsel der Unabhängigen Verlage (Halle 4.1, D36) und am Freitag, den 12. Oktober um 18.30 Uhr im Rahmen von OPEN BOOKS im Frankfurter Kunstverein (Markt, 60311 Frankfurt) vor.

Messedonnerstag: Jeanette Erazo Heufelder präsentiert »Welcome to Borderland. Die US-mexikanische Grenze« (Berenberg Verlag)

Die Ethnologin, Dokumentarfilmerin und Autorin Jeanette Erazo Heufelder widmet sich in ihrem neuen Buch »Welcome to Borderland« der Geschichte und Gegenwart der US-mexikanischen Grenze. Ihr Reisebericht beschreibt die mythenumwobene Vergangenheit und die von Gewalt, Drogenmafias und friedlichem Miteinander geprägte Gegenwart in den Städten, Dörfern und Landschaften südlich und nördlich des berühmten Grenzzauns.

Im Gespräch mit dem Verleger Heinrich von Berenberg stellt Jeanette Erazo Heufelder ihr neues Buch am Donnerstag, den 11. Oktober, um 14.30 Uhr auf der Leseinsel der Unabhängigen Verlage in Halle 4.1 D36 vor.

Messedonnerstag: Dieter Bednarz präsentiert »Zu jung für alt. Vom Aufbruch in die Freiheit nach dem Arbeitsleben« (Edition Körber)

Offen und humorvoll beschreibt Dieter Bednarz, der 30 Jahre Redakteur beim SPIEGEL war, die Krisen, die Menschen durchleben, wenn die Karriere an ihr Ende kommt und die Kinder eigene Wege gehen, wenn die körperlichen Malaisen nicht mehr wegzulächeln sind und die erste Rentenhochrechnung Ängste vor Altersarmut schürt. In seinem neuen Buch nimmt Dieter Bednarz den Leser mit auf seine Reise zu Experten für Rente und Vielfalt am Arbeitsmarkt, Coaches, Psychotherapeuten und Altersforschern. Er schaut hinter die Kulissen eines Ü-70-Chors auf St. Pauli, schnuppert Theaterluft in einem Senioren-Kabarett, besucht aber auch Kumpels der letzten Zeche des Ruhrgebiets – und Philipp Lahm. Sein Buch ist eine Ermutigung an alle Leserinnen und Leser in der Lebensmitte, ihre Lebensbahn neu zu vermessen und Alternativen zu suchen.

Dieter Bednarz stellt sein Buch am 11. Oktober um 16 Uhr im Lesezelt auf der Agora der Frankfurter Buchmesse vor.

Messedonnerstag: Magdalena Jagelke liest aus ihrem Roman »Ein gutes Verbrechen« (Verlag Voland & Quist)

Tara ist noch ein Teenager, als ihre alleinerziehende Mutter beschließt, die Tochter sei ohne sie besser dran. Die Mutter verschwindet und überweist monatlich Geld. Die Tochter kämpft und überlebt. Sie sucht nach Liebe in Paris, findet so etwas wie eine Familie beim Milchmann am Stadtrand, pinkelt auf Geldscheine der Mutter, lässt sie auf der Heizung trocknen und bezahlt damit im Supermarkt ihre Brötchen.

Magdalena Jagelke verblüfft mit einem kunstvollen, klaren Sound und mit einer Geschichte, die uns hadern lässt: Kann das Verlassen des eigenen Kindes ein gutes Verbrechen sein?

Magdalena Jagelke liest am 11. Oktober um 17 Uhr im Rahmen des Lesefests OPEN BOOKS im Frankfurter Kunstverein (Markt, 60311 Frankfurt) aus ihrem Roman »Ein gutes Verbrechen«.

Während der gesamten Messe sind natürlich auch georgische Autorinnen und Autoren auf der Buchmesse vor Ort präsent, lesen aus und sprechen über ihre Bücher.

Messemittwoch, 10. Oktober:
18.30 Uhr: Aka Morchiladze »Der Filmvorführer« (Weidle Verlag) in der Evangelischen Akademie Frankfurt, Römerberg 9, 60311 Frankfurt

Messedonnerstag, 11. Oktober:
19.30 Uhr: Irma Tavelidse »Die Erfindung des Ostens« und Abo Iaschaghaschwili »Royal Mary« (beide edition.fotoTAPETA) in der Fabrik Frankfurt, Mittlerer Hasenpfad 5, 60598 Frankfurt

Messesamstag, 13. Oktober:
11.00 Uhr: Aka Morchiladze »Der Filmvorführer« (Weidle Verlag) im Gespräch mit Jan Wiele im Frankfurt Pavillon (Agora)
16.00 Uhr: Dawit Kldiaschwili »Samanischwilis Stiefmutter« (Dörlemann Verlag); die Übersetzerin Rachel Gratzfeld liest aus dem Roman auf der Leseinsel der Unabhängigen Verlage (Halle 4.1, D36)
17.15 Uhr: Aka Morchiladze »Der Filmvorführer« und Zurab Karumidze »Dagny oder Ein Fest der Liebe« (beide Weidle Verlag) im Haus des Buches, Braubachstraße 16, 60311 Frankfurt

Messesonntag, 14. Oktober:
11.30 Uhr: Aka Morchiladze »Der Filmvorführer« (Weidle Verlag) auf der Leseinsel der Unabhängigen Verlage (Halle 4.1, D36)
13.00 Uhr: Aka Morchiladze »Der Filmvorführer« (Weidle Verlag) auf dem Blauen Sofa (Halle 3.1, L25)